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Theodor von Guérard
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Theodor von Guérard (* 29. Dezember 1863 in Koblenz; † 21. Juli 1943 in Ahaus) war ein deutscher Jurist und Politiker (Zentrum).
Inhaltsverzeichnis |
Leben und Beruf
Nach dem Abitur am Gymnasium in Düsseldorf nahm Guérard ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg im Breisgau, Bonn und Berlin auf, welches er 1886 mit dem ersten und 1891 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend trat er in den preußischen Verwaltungsdienst ein.
Partei
Guérard war Mitglied der Zentrumspartei.
Abgeordneter
Guérard wurde im Juni 1920 erstmals in den Reichstag gewählt, dem er bis September 1930 angehörte. Im Parlament vertrat er den Wahlkreis Koblenz-Trier. Er sprach sich 1924 für eine Regierungskoalition mit der DNVP aus, befürwortete aber seit 1926 wieder eine Neuauflage der Weimarer Koalition.
Öffentliche Ämter
Guérard war von 1898 bis 1905 Landrat des Kreises Monschau. Er wurde am 28. Juni 1928 als Reichsverkehrsminister in die von Reichskanzler Hermann Müller geführte Regierung berufen und übernahm gleichzeitig die kommissarische Leitung des Reichsministeriums für die besetzten Gebiete. Nachdem die Forderung der Zentrumspartei nach drei Ministerien im Reichstag am Einspruch der DVP gescheitert war, schied er am 6. Februar 1929 zunächst aus der Reichsregierung aus, amtierte dann aber seit dem 13. April 1929 als Reichsjustizminister. Vom 30. März 1930 bis zum 9. Oktober 1931 war Guérard in der von Reichskanzler Heinrich Brüning geleiteten Regierung erneut Reichsverkehrsminister.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Guérard, Theodor von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Politiker (Zentrum), MdR, Reichsminister |
| GEBURTSDATUM | 29. Dezember 1863 |
| GEBURTSORT | Koblenz |
| STERBEDATUM | 21. Juli 1943 |
| STERBEORT | Ahaus |
