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Thatcherismus

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Thatcherismus ist die Bezeichnung für die Wirtschaftspolitik der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher.

Der Wirtschaftspolitik von Margaret Thatcher lagen folgende, auf der Angebotstheorie basierende Prinzipien zugrunde:

  • Privatisierungen oder zumindest Teilprivatisierungen des öffentlichen Sektors, (Re)privatisierung von Staatsbetrieben (wie z.B. Eisenbahn, Luftfahrt, Telekommunikation (British Telecom als Paradebeispiel)) aber auch lokaler Versorgeunternehmen (namentlich Stadt-, Wasser- und Elektrizitätswerke)
  • eine monetaristische Währungspolitik
  • niedrige Steuern bis Versuch der Einführung einer Kopfsteuer (community charge, poll tax)
  • allgemeine Minimierung von staatlichen Eingriffen in das Marktgeschehen
  • Einschränkung staatlicher Sozialleistungen
  • Beschränkung der Macht der Gewerkschaften

Kritiker des Thatcherismus bezeichnen ihn als eine liberal-konservative, auch neo-liberale Ideologie, die die freie Marktwirtschaft gegenüber der sozialen Marktwirtschaft bevorzuge.

In der USA wurde der Begriff Reaganomics, benannt nach dem US-Präsidenten Ronald Reagan, verwendet, der eine ähnliche Politik verfolgte.

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Siehe auch

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