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Telefunken-Hochhaus

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Bild:Telefunken hochhaus.jpg
Telefunken-Hochhaus der Technischen Universität Berlin

Das Telefunken-Hochhaus ist ein 80 m hohes Bürogebäude am Ernst-Reuter-Platz Nr. 7 in Berlin-Charlottenburg, das unter Denkmalschutz steht.

Das Gebäude wurde von 1958 bis 1960 errichtet und hat 22 Stockwerke (Erdgeschoss, 20 Obergeschosse und ein Technikgeschoss ganz oben). Die Gesamtfläche beträgt rund 15.000 m².

Inhaltsverzeichnis

Nutzung

Das Gebäude wurde zunächst von Telefunken als Zentrale genutzt. Mit dem Übergang der Telefunken in die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) wurde es von diesem Unternehmen genutzt. Heute wird es von der Technischen Universität Berlin genutzt. Neben Fachbereichen der TU Berlin sind weitere Untermieter industrielle Partner der TU, wie etwa die Deutschen Telekom Laboratories oder DaimlerChrysler.

Architektur

Bernhard Hermkes (1903-1995) gewann 1955 einen Wettbewerb für die Gestaltung des Ernst-Reuter-Platzes. Durch seinen städtebaulichen Entwurf waren die Abmessungen und Geschosszahl des Telefunken-Hochhauses vorgegeben. Die Architekten Paul Schwebes und Hans Schoszberger bauten daraufhin zwischen 1958 und 1960 für rund 10 Millionen DM das Hochhaus an der Ecke Bismarckstraße/Ecke Otto-Suhr-Allee. Es war mit 80 m Traufhöhe das damals höchste Bürohaus Berlin.

Der Stahlbetonskelettbau hat eine Fassade aus Sichtbeton. Die Aufzugsanlage mit insgesamt sechs Aufzügen befindet sich in der Mitte des Gebäudes, wobei der Lastenaufzug im Laufe des Jahres 2007 zu einem Feuerwehraufzug umgebaut wird. Die Treppenanlagen befinden sich an den beiden schmalen Seiten des Hochhauses und werden vor allem als Fluchttreppenhäuser genutzt. Sie sind von außen als geschlossene Türme erkennbar. An den Breitseiten befinden sich vier vertikal durch das Gebäude verlaufende und sich nach oben hin verjüngende Betonstützen. Auf der fensterlosen linken Seite zieht sich von oben nach unten der Schriftzug Technische Universität. Früher stand hier die Reklame Telefunken, was dem damaligen Haus der Elektrizität den Namen Telefunken-Hochhaus einbrachte. Auf dem Dach befindet sich heute eine Leuchtreklame der Deutschen Telekom Laboratories.

Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss sind durch große, schaufensterähnliche Fenster gestaltet. Das Portal ist von einem mehrere Meter vorstehenden Dach überspannt. Die Fensterreihen des Hauses werden durch waagerechte vorkragende Gesimse betont. Die Brüstungen sind mit grün-schwarzen Glasmosaiken verkleidet. Auf der Westseite, zum dort befindlichen Parkplatz hin, befindet sich ein vorstehender Eingangsbereich.

In zwei Umbauphasen wurden zwischen 2005 und 2007 mehrere Etagen komplett umgestaltet. Die vorhandene Zellenstruktur der Büros wurde für den neuen Nutzer Deutsche Telekom Laboratories in eine offene Bürolandschaft mit Desk-Sharing-Arbeitsplätzen umgebaut. Das Konzept wird bestimmt durch sehr individuell gestaltete Besprechungsräume, Denkerzellen und eine interne Cafeteria für informelle Kommunikation. In der zweiten Umbauphase entstand auch eine neue Laboretage im 15. Obergeschoss und ein Konferenzbereich im 20. Obergeschoss. Das innovative Konzept zur Lichtsteuerung wurde im Februar 2007 mit dem internationalen DALI-Preis ausgezeichnet. Des Weiteren erfolgte im gesamten Gebäude die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen unter anderem durch das Einbringen eines Wassernebel-Löschsystems.

Siehe auch

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Telefunken-Hochhaus – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Telefunken-Hochhaus, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Koordinaten: 52° 30′ 47" n. Br., 13° 19′ 12" ö. L.

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