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Tefifon

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Bild:Tefifon.jpg
Tefifon Tischgerät KC1 aus den 1950er-Jahren

Das Tefifon war ein ganz früher Vorläufer der späteren Compact Cassette und war technisch gesehen eine Kombination aus Schallplatte und Tonband. Beim Tefifon-Band handelte es sich um Kassetten mit einem endlosen Kunststoffband, in welches die Tonsignale ähnlich wie bei der Schallplatte in spiralförmige Rillen eingraviert waren und von einer Abtastnadel gelesen wurden. Auf einer Tefifon-Kassette war Platz für bis zu vier Stunden Musik, daher waren auf den Schallbändern überwiegend Zusammenstellungen von Schlager oder Tanzmusik sowie Opern und Operetten zu finden.

Als Abspielgeräte existierten viele verschiedene Modelle, von Musiktruhen über Koffergeräte mit eingebautem Radioteil bis hin zu kleinen tragbaren Tischgeräten.

Die Tonqualität war den seinerzeit gebräuchlichen Schellackplatten deutlich überlegen, erreichte jedoch nicht die Qualität der späteren Vinylschallplatten.

Erfunden wurde das Tefifon von dem deutschen Unternehmer Dr. Karl Daniel. Bereits in den 1930er-Jahren wurden Tefifon-Geräte für spezielle, vorwiegend militärische Zwecke produziert, wobei zu dieser Zeit die Sprachaufzeichnung im Vordergrund stand. Die ersten Tefifon-Abspielgeräte und Schallbänder für den Heimgebrauch kamen Mitte der 1940er-Jahre auf den Markt, konnten sich jedoch kaum gegen Schallplatte und Magnettonband durchsetzen. Die Tefifon-Produktion im Stammwerk Köln-Porz wurde 1965 eingestellt.

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Wikipedia
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