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Technisches Referendariat
Aus Kefk.
Im technischen Referendariat erhalten Hochschulabsolventinnen und -absolventen verschiedenster technischer Fachrichtungen die Gelegenheit zur beruflichen Weiterqualifikation.
Das Technische Referendariat ist der Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst.
Inhaltsverzeichnis |
Fachrichtungen
Angeboten wird das technische Referendariat in den Fachrichtungen
- IA. Hochbau
- IB. Städtebau
- IIA. Wasserwesen
- IIB. Straßenwesen
- IIC. Stadtbauwesen
- III. Bahnwesen
- IV. Maschinen- und Elektrotechnik
- - Maschinen- und Elektrotechnik der Wasserstraßen
- - Maschinen- und Elektrotechnik in der Verwaltung
- V. Vermessungs- und Liegenschaftswesen
- VI. Wehrtechnik
- - Kraftfahr- und Gerätewesen
- - Luft- und Raumfahrtwesen
- - Schiffbau und Schiffsmaschinenbau
- - Informationstechnik und Elektronik
- - Elektrotechnik und Elektroenergiewesen
- - Waffen- und Munitionswesen
- VII. Luftfahrttechnik
- VIII. Landespflege
- IX. Umwelttechnik / Umweltschutz
Die Fachrichtungen Wasserwesen, Straßenwesen und Stadtbauwesen werden unter Bauingenieurwesen zusammengefasst.
Ausbildungsziele
Voraussetzung ist in der Regel ein technisches Hochschulstudium mit dem Abschluss Dipl.-Ing. Auf diesen Abschluss folgt der Vorbereitungsdienst als Beamter auf Widerruf. Durch das Referendariat wird die laufbahnrechtliche Befähigung für den höheren technischen Verwaltungsdienst erworben. Damit haben die Absolventen später gute Chancen, sich für Leitungspositionen zu qualifizieren. Während diese Befähigung ursprünglich nur im öffentlichen Dienst eine Bedeutung hatte, kommen heute viele Absolventinnen und Absolventen auch in gehobenen Positionen der privaten Wirtschaft unter.
Zudem bietet das technische Referendariat – ergänzend zu den verbesserten Karrierechancen – eine sehr gute Möglichkeit, sich praxisnah in die Handlungsfelder des jeweiligen Fachgebietes einzuarbeiten und das im Studium erworbene Fachwissen erheblich auszuweiten. Im technischen Referendariat werden vor allem umfassende Kenntnisse auf den Gebieten Verwaltung, Recht, Planung, Betrieb und Mitarbeiterführung vermittelt.
Mit Ausnahme der Länder Bayern und Baden-Württemberg werden die Abschlussprüfungen zentral vom "Oberprüfungsamt für die höheren technischen Verwaltungsbeamten" in Frankfurt am Main abgenommen. Nach dem erfolgreichen Bestehen der großen Staatsprüfung sind die Absolventen berechtigt, die Berufsbezeichnung (kein Titel!) Assessor (z.B. Bauassessor(in) bzw. Assessor(in) der Landespflege) zu führen. Absolventen der Länder Baden-Württemberg und Bayern bekommen zudem den Titel Regierungsbaumeister verliehen.
Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung besteht aus informatorischen Tätigkeiten und praktischer Mitarbeit bei unterschiedlichen Dienststellen der öffentlichen Verwaltung:
Die informatorische Tätigkeit vermittelt Kenntnisse über Gliederung und Aufgaben der Verwaltung, das Zusammenspiel der Dienststellen untereinander und das Verhältnis zwischen politischen Gremien und Verwaltung. Neben dem spezifischen Fachwissen sollen Kenntnisse der einschlägigen Rechtsgrundlagen sowie des Finanz- und Personalwesens erarbeitet und Einblicke in Führungsaufgaben gewonnen werden. Während der praktischen Mitarbeit ist eine weitgehend selbständige Mitarbeit bei hoheitlichen und fiskalischen Aufgaben der technischen Verwaltung vorgesehen.
Daneben bestehen regelmäßige wöchentliche Arbeitsgemeinschaften der Referendar/innen. In den Arbeitsgemeinschaften wird in Form von Vorträgen, Referaten und Fachexkursionen umfangreiches Fachwissen vermittelt. Verschiedene Fachlehrgänge im Laufe des Referendariats (unter anderem mit den Schwerpunkten Verwaltungsgrundlagen, Fachrecht, Leitungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit) dienen der Vertiefung einzelner Themenbereiche.
Weblinks
- Oberprüfungsamt für die höheren technischen Verwaltungsbeamten
- Bundesverband der technischen Referendare
- Web-Seite der Landespflege-Referendare
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