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Tauchpsychologie

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Die Tauchpsychologie ist eine sehr junge Disziplin im Bereich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung rund um das Tauchen. Sie beschäftigt sich mit der Funktionsweise des menschlichen Handelns vor, während und nach dem Tauchen. Die Ursprünge findet man in der Tauchmedizin und somit auch Grundlagen in der Neurophysiologie.

Darauf aufbauend beschäftigt sich die Tauchpsychologie mit den emotionalen Anteilen des Sporttauchens, insbesondere mit dem für das Tauchen wesentliche Thema Angst. Neben der Analyse von Angstauslösern und Angstreaktionen werden angstvorbeugende und -abbauende Maßnahmen erarbeitet.

Zunehmende Bedeutung erhält die Tauchpsychologie damit auch in der Tauchausbildung, da gerade beim Tauchen nicht vornehmlich die körperliche Verfassung über die Qualität eines Tauchers entscheidet, sondern sein geistiger und besonders sein emotionaler Zustand. Auch in der pädagogischen und therapeutischen Nutzung des Sporttauchens werden diese Erkenntnisse genutzt und umgesetzt. Neben dem Behindertentauchen entwickeln sich zahlreiche, vornehmlich ehrenamtliche, Initiativen, die das Sporttauchen in erlebnispädagogischen oder therapeutischen Projekten umsetzen. Die tauchpsychologischen Erkenntnisse aus diesen Projekten finden sich immer häufiger in Dissertationen und Diplomarbeiten wieder.

Der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) hat so auch die Tauchpsychologie in die Arbeitsgemeinschaft Ausbildung im Tauchsport an den Hochschulen e.V. (AATH) integriert. Die Umsetzung tauchpsychologischer Erkenntnisse ist aber bisher in keinem Tauchverband weit fortgeschritten.

Literatur

  • Schiöberg-Schiegnitz, S.: Tauchpsychologie, Hofmann-Verlag, Augsburg 1995, ISBN 3-922865-36-4

Weblinks

Wikipedia
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