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Tanklagerbrand
Aus Kefk.
Tanklagerbrände gehören neben Bränden auf Chemiearealen zu den gefährlichsten Bränden überhaupt. Bei ihrer Bekämpfung ist deshalb unbedingt die Gefahrklasse der gelagerten Flüssigkeit zu beachten und jederzeit mit schweren Explosionen zu rechnen. Im Gegensatz zu anderen Bränden wird bei Tanklagern möglichst viel Material zunächst bereitgestellt, um dann einen plötzlichen, massiven Löschangriff über mehrere Schaumrohre vorzunehmen. Dabei wird versucht, eine geschlossene Schaumdecke zu erzeugen, die das Feuer erstickt. Da extreme Rückzündungsgefahr besteht, muss die Brandstelle hinreichend gekühlt werden. Vom Brand nicht betroffene Tanks müssen dabei von Anfang an gleichmäßig gekühlt werden. Wenn in einem Mineralöltank enthaltenes oder durch die Löschmaßnahmen eingebrachtes Wasser wegen der ansteigenden Temperatur plötzlich aufkocht, kommt es zum gefürchteten "Boilover": Das aufkochende Wasser und der entstehende Dampf schießen über den Tankrand hinaus nach oben und reißen erhitztes und brennendes Produkt mit sich. Der Brand breitet sich dadurch schlagartig aus und gefährdet alle in der Nähe befindlichen Personen und Sachwerte.
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