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Tachymetrie

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Bild:L-Tachymetrie.png
Messung nach der alten Methode (1904)
Bild:L-Tachymetrie2.png
historisches Tachymeter

Die Tachymetrie (griech. tachýs = schnell) ist die "Schnellmessung" der Geodäten. Sie ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme der Lage und Höhe vieler Punkte für technische Projekte, Katastervermessung oder zur Herstellung großmaßstäbiger Karten.

Die normale Lageaufnahme arbeitet nach dem Prinzip der Polarkoordinaten, also mit der Messung von Richtungen (Horizontalwinkel) und Distanz und heißt Polaraufnahme. Die Höhe wird trigonometrisch aus Distanz und Höhenwinkel bzw. Zenitwinkel bestimmt.

Bei der Tachymetrie wird die Messung von Distanz und Höhe beschleunigt, weil eine einzige Zielung (Visur) genügt:


siehe auch

Tachymeter (Geodäsie)

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