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TRNA

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Bild:Icon falscher Titel.svg Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „tRNA“. Diese Schreibweise ist aufgrund technischer Einschränkungen nicht möglich.
Bild:TRNA.PNG
Ein tRNA-Molekül
Bild:3d tRNA.png
molekulare 3D-Struktur der tRNA

tRNA ist die Kurzform für transfer-RNA. Es handelt sich um eine Ribonukleinsäure, die aus 50 bis 105, im Regelfall aber etwa 80 Nukleotiden besteht. Sie vermittelt bei der Translation die richtige Aminosäure zum entsprechenden Codon auf der mRNA.

In jedem tRNA-Molekül treten Paarungen konjugierender Basen (Adenin und Uracil; Cytosin und Guanin) auf. Sie sind die Ursache für die kleeblattartige Struktur der tRNA. Es muss jedoch beachtet werden, dass die tatsächliche dreidimensionale Struktur einem L ähnlich ist, dessen zwei Arme den Aminosäuren-Akzeptorstamm und die Anticodonschleife bilden. Die funktionell wichtigen Abschnitte liegen also so weit wie möglich voneinander entfernt. In den Schleifen der tRNA-Arme können sich die vorliegenden Basen jedoch nicht durch Wasserstoffbrückenbildung zusammenschließen, da sie nicht konjugierend sind.

Jede tRNA wird abhängig von ihrer Sequenz von der jeweiligen Aminoacyl-tRNA Synthetase spezifisch mit der zugehörigen Aminosäure beladen. Die aminoacylierten tRNAs werden dann von den Ribosomen für die Proteinbiosynthese genutzt.

Jedes tRNA-Molekül besitzt ein spezifisches Basentriplett in der mittleren Schleife, das sogenannte Anticodon. Passt diese Basenfolge zum entsprechenden Basencodon der messenger-RNA, so kann sich die tRNA dort anlagern, und die herantransportierte Aminosäure an das entstehende Protein anknüpfen. In der Kleeblattstruktur befindet sich links die so genannte Dihydrouracil-Schleife (DHU-Schleife). Diese dient vor allem der Erkennung der tRNA durch die Aminoacyl-Synthetase. Auf der rechten Seite der Kleeblattstruktur ist die T(Psi)C-Schleife. Dabei steht das Psi für Pseudouridin. Diese Schleife/dieser Arm bindet an die 5S-rRNA der großen Ribosomenuntereinheit. Die grau markierte CCA-Sequenz wird erst posttransskriptional an das 3er Ende angehängt. An ihre Hydroxy-Gruppe werden die AS in Esterbindung angehängt.

Bild:TRNA.jpg

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