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Symmetrierglied
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Symmetrisch sind z. B. Flachbandkabel (Zweidrahtleitungen) und Antennen-Dipole - hier liegen zwei gegen Erde gleichgroße gegenphasige Wechselspannungen vor.
Um deren Signal an ein Koaxialkabel anzupassen, wird eines der beiden gegenphasigen Singnale mit einer Verzögerungsleitung oder einem Übertrager gleichsinnig zum anderen gedreht und zu diesem parallel geschaltet. Daurch sinkt die Impedanz aus 1/4 ab, wodurch sich gleichzeitig die Anpassung der Wellenwiderstände der symmetrischen Quelle (meist 240 Ohm) an das Koaxialkabel (50…75 Ohm) ergibt.
Symmetrierglieder wirken prinzipiell in beiden Richtungen, daher gibt es den Begriff „Asymmetrierglied“ nicht.
Die meisten Symmetrierglieder bewirken gleichzeitig eine Impedanzanpassung (z. B. von 240 Ohm des Faltdipols einer Yagi-Antenne auf 60 Ohm des Koaxialkabels und des Empfängers).
Symmetrierglieder werden je nach Frequenzbereich z. B. als Transformator (Symmetrierübertrager) oder mittels einer phasenumkehrenden Umwegleitung der halben Betriebswellenlänge ausgeführt.
Auch in der Audiotechnik müssen Signalwandlungen symmetrisch/asymmetrisch vorgenommen werden - hierfür werden jedoch ausschließlich Übertrager oder elektronische Schaltungen mit Operationsverstärkern angewendet. Sie werden nicht als Symmetrierglied bezeichnet.
Siehe auch: Balun
