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Suspension (Chemie)
Aus Kefk.
Eine Suspension ist ein heterogenes (nicht mischbar) Stoffgemisch aus einer Flüssigkeit und einem darin fein verteilten Feststoff. Dieser wird in der Flüssigkeit verteilt bzw. aufgeschlämmt. Eine Suspension ist also eine disperse feste Phase in einer kontinuierlichen flüssigen Phase.
Suspensionen in Wasser bezeichnet man in der Werkstoffkunde oder bei natürlichen Vorkommen auch als Aufschlämmung.
Sedimentation
Lässt man eine Suspension stehen, so sinkt (im Gegensatz zu einer Lösung) der Feststoff bei nicht zu kleiner Partikelgröße als Sediment langsam auf den Boden (Sedimentation). Diesen Effekt versucht man häufig durch die Zugabe von so genannten Thixotropiermitteln zu verlangsamen. Die überstehende Flüssigkeit kann man abgießen (Dekantieren) und so den Feststoff von der Flüssigkeit abtrennen.
Bei sehr kleiner Partikelgröße kann man den Prozess der Sedimentation durch eine Zentrifugation beschleunigen. Je kleiner die Partikel sind, desto langsamer geht die Sedimentation vonstatten.
Beispiele
Beispiele für eine Suspension sind:
- Aufschlämmungen von Sand in Meerwasser, Schwebstoffe, oder Treibsand
- Mörtel oder Beton (mineralische Suspensionen)
- Tusche, Wandfarben (Pigment<b/>suspensionen, in Unterscheidung zu Farbstoffen, die in Lösung gehen)
- Blut
- die lichtempfindliche fotografische Schicht auf Film oder Fotopapier (die oft falsch als „Emulsion“ bezeichnet wird)
- Danziger Goldwasser
- Hefeweizen
