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Susanne Kastner

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Susanne Kastner geb. Baumgärtel (* 11. Dezember 1946 in Karlstadt am Main) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit 2002 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach der Mittleren Reife besuchte Susanne Kastner eine Fachakademie, auf der sie zur Erzieherin ausgebildet wurde. Danach absolvierte sie auf dem Zweiten Bildungsweg ein Studium an der Religionspädagogischen Hochschule in Nürnberg für das Lehramt als Religionslehrerin an Grund- und Hauptschulen. Bis 1989 war sie dann als Religionslehrerin tätig.

Susanne Kastner ist verheiratet, hat drei Kinder und fünf Enkelkinder.

Partei

Seit 1972 ist sie Mitglied der SPD. Seit 1992 ist sie Mitglied im SPD-Landesvorstand in Bayern und seit 1998 auch im Präsidium der bayerischen Sozialdemokraten. Außerdem gehört sie seit 2004 dem SPD-Bundesvorstand an. Sie zählt zur Leitung des Seeheimer Kreises in der SPD.

Abgeordnete

Am 22. Mai 1989 war sie als Nachrückerin für die ausgeschiedene Abgeordnete Anke Martiny-Glotz in den Deutschen Bundestag eingezogen. Seitdem ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1989 bis 1998 war sie hier tourismuspolitische Sprecherin und von 1998 bis 2002 Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion.

Sie ist Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Tourismus.

Seit dem 17. Oktober 2002 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Seit 2002 ist sie Vorsitzende der Kommission des Ältestenrates des Bundestages für den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechiken und -medien.

Susanne Kastner ist stets über die Landesliste Bayern in den Bundestag eingezogen.

Ehrungen

Literatur

Christoph Schwennicke Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner, in: Michael F. Feldkamp (Hrsg.), Der Bundestagspräsident. Amt - Funktion - Person. 16. Wahlperiode, München 2007, S. 189-193 ISBN 978-3-7892-8201-0

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Susanne_Kastner, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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