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Supplier Managed Inventory
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Supplier Managed Inventory (SMI, deutsch: Lieferanten geführtes Bestandsmanagement) bezeichnet die verbrauchsgesteuerte Versorgung des Herstellers mit Material. Der Vorlieferant ist hierbei für die Bestände bzw. die Befüllung des Herstellerlagers verantwortlich. SMI ähnelt dabei sehr stark dem VMI, nur dass die Betrachtungsrichtung zum Beginn der Wertschöpfungskette hin geht (Richtung Urproduktion) und nicht wie beim VMI zum Ende der Wertschöpfungskette (Richtung Endkunde). Der Unterschied liegt also darin, dass hierbei nicht die Hersteller-Händler-, sondern die Lieferanten-Hersteller-Beziehung berührt ist.
Man könnte auch sagen, dass aus der Sicht des Lieferanten jedes SMI-Konzept ein VMI-Konzept ist und umgekehrt.
Die Vorteile liegen in:
- Verringerung der Bestellvorgänge
- Höhere Prozesssicherheit
- Bessere/engere Lieferanten-Kundenbeziehung (und umgekehrt)
- bessere Reaktion auf Bedarfsschwankungen
- Reduktion der Lagerbestände beim Hersteller
- Verringerung der Transaktions- und Gemeinkosten durch Wegfall von Bestellprozessen und einmalige monatliche Abrechnung (statt vieler Einzelrechnungen)
Siehe auch
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