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Sulfanilsäure
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Sulfanilic acid.png | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Sulfanilsäure | ||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H7NO3S | ||
| CAS-Nummer | 121-57-3 | ||
| Kurzbeschreibung | weißer, kristalliner Feststoff | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 173,18648 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,485 g·cm-3 (25°C) | ||
| Schmelzpunkt | 365 °C | ||
| Siedepunkt | ? | ||
| Dampfdruck | ? (gering) Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit in Wasser | 10 g/l (20°C) | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | 36/38-43 24-37 | ||
| MAK | nicht festgelegt | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Sulfanilsäure ist der Trivialname für 4-Aminobenzolsulfonsäure, die aufgrund der starken Sulfonsäurefunktion im Gegensatz zu Aminocarbonsäuren ihren IEP im Sauren hat.
Synthese
Sie wird gewonnen, indem man Schwefelsäure mit Anilin auf 190 °C erhitzt. Damit wird eine Sulfonsäurefunktion in einer elektrophilen Substitution in p-Stellung zur Aminogruppe an den Benzolring gebunden.
Durch ein vorgelagertes Gleichgewicht der Autoprotolyse von Schwefelsäure H2SO4 entsteht H3SO4+ + HSO4−. Das H3SO4+-Ion kann Wasser abspalten und es bildet sich HSO3+ als Elektrophil, das den Ring in ortho- bzw. para-Stellung zur protonierten Aminogruppe angreifen kann.
Anwendung
Sulfanilsäure wird zur Herstellung von Lunges Reagenz für den Nitrit- bzw. Nitratnachweis benötigt oder findet Verwendung bei der Synthese der Azofarbstoffe Methylorange oder Methylrot. Sie ist ferner eine Urtitersubstanz nach Arzneibuch.
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