Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Bernsteinsäure
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Succinic acid.pngBild:Bernsteinsaeure3D.jpg | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Bernsteinsäure | ||
| Andere Namen | Butandisäure, Succinylsäure | ||
| Summenformel | C4H6O4 | ||
| CAS-Nummer | 110-15-6 | ||
| Kurzbeschreibung | farblose Kristalle | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 118,09 g/mol | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,55 g/cm³ | ||
| Schmelzpunkt | 183 °C | ||
| Siedepunkt | 253 °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) | ||
| Löslichkeit | nicht sehr gut in Wasser löslich | ||
| Sicherheitshinweise | |||
|
| |||
| R- und S-Sätze | R: 36 S: 26 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
| |||
Bernsteinsäure, auch Succinylsäure oder Butandisäure, E 363, ist eine farblose, kristalline Carbonsäure. Als Succinate bezeichnet man die Salze und Ester der Bernsteinsäure. Der Begriff 'Succinat' leitet sich vom lateinischen Wort suc(c)inum für Bernstein ab.
Strukturformel HOOC-CH2-CH2-COOH
Im Citratzyklus beim Abbau von Glucose kommt das Salz der Bernsteinsäure als Zwischenstufe bei der Regeneration des Akzeptors Oxalessigsäure vor.
Verwendung
Bernsteinsäure ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 363 zugelassen und dient als solches beispielsweise als Geschmacksverstärker oder Kochsalzersatz in Diätkost.
Daneben wird es auch zur Herstellung von Farbstoffen, pharmazeutischen Präparaten sowie Polyester- und Alkydharzen verwendet.
Historisches
Sie wurde 1546 von Georgius Agricola durch Erhitzen von Bernstein entdeckt.
- Die salzartigen Succinate enthalten in ihren Kristallgittern das Succinat-Ion als negativ geladenes Anion. Die allgemeine Formel eines Alkalisuccinats lautet MOOC-CH2-CH2-COOM. M steht besonders für Natrium- und Kaliumionen. Alkalisuccinate lösen sich leicht in Wasser. Die Erdalkalisuccinate sind nur schwer, die übrigen Succinate gar nicht wasserlöslich. So findet man Calciumsuccinat in unreifen Früchten oder Algen.
- Die esterartigen Succinate können durch die Halbstrukturformel R-O-CO-CH2-CH2-CO-O-R beschrieben werden. Einige mit Polyalkoholen veresterte Succinate verwendet man als Lösemittel und Weichmacher für Kunststoffe und Wachse.
Physiologische Bedeutung
Das Succinat-Ion ist ein Stoffwechsel-Zwischenprodukt des Citratcyclus.
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bernsteins%C3%A4ure, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
