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Stuttgart-Plieningen

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Stadtbezirk Stuttgart-Plieningen
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
Bild:Wappen-stuttgart-plieningen.png Bild:Karte s plieningen.png
Liste der Stadtteile von Stuttgart
Bundesland: Baden-Württemberg
Stadt: Stuttgart
Geografische Lage: Koordinaten: 48° 42' N, 09° 13' O48° 42' N, 09° 13' O
Fläche: 13,07 km²
Einwohner: 12.911 (2005)
Bevölkerungsdichte: 988 Einwohner je km²
Höhe: 370 m ü. NN
Postleitzahl: 70593–70599
Vorwahl: 0711
Adresse des
Bezirkamts:
Filderhauptstraße 155
70599 Stuttgart
Website (offizielle): www.stuttgart.de
Bezirksvorsteher: Edgard Hemmerich
Bild:Plieningen-hohenheim.jpg
Plieningen und Hohenheim um 1920
Bild:Deutsches Landwirtschaftsmuseum Plieningen 20060730.jpg
Deutsches Landwirtschaftsmuseum in Plieningen

Stuttgart-Plieningen ist der südlichste Stadtbezirk von Stuttgart, rund 10 km vom Stadtzentrum entfernt auf der Filderebene gelegen. Das Schloss Hohenheim und das Parkhaus der neuen Messe Stuttgart liegen auf Plieninger Gemarkung.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eine römische Jupitersäule (280 n. Chr.) an der Körsch sowie ein Gutshof und einige Funde erinnern an die römische Besiedelung. Die alte Heerstraße (Echterdinger Straße) sowie die Paracelsusstraße sind alte Römerstraßen.

Um 500 erfolgte die Besiedelung durch die „Pleonungen“. Um 600 entstand die Urkirche St. Martinus (St. Martinskirche) aus Holz als erste Kirche auf den Fildern. Im 12. Jahrhundert nahm ein Hugo von Plieningen an einem Kreuzzug nach Jerusalem teil, darauf sollen die im Wappen enthaltenen drei Rosen am Rosenzweig zurückzuführen sein, seit dem 12. und 13. Jahrhundert sind die Herren von Plieningen u. a. in Plieningen, Esslingen und Göppingen bezeugt.

1747 wurde das Rathaus im Mönchhof erbaut. 1770 ließ Karl Eugen von Württemberg das neue Schloss Hohenheim erbauen. In der Folge entstand die Nachbargemeinde Birkach als Straßendorf mit der Franziska-Kirche.

Plieningen und Birkach wurden am 1. April 1942 nach Stuttgart zwangseingemeindet und dann als Stadtteil geführt.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Stadtteil Plieningen mit dem Stadtteil Hohenheim, der überwiegend das Gebiet um das gleichnamige Schloss Hohenheim umfasst, und dem ab 1932 entstandenen, nach einem Flurnamen bezeichneten Stadtteil Steckfeld zum Stadtbezirk Plieningen vereinigt, der jedoch in Personalunion mit dem Stadtbezirk Birkach verwaltet wird. Zwischen 1968 und 1972 entstand der neue Stadtteil Asemwald, so dass der Stadtbezirk zunächst vier Stadtteile hatte. Das Ende der 90er Jahre entstandene Wohngebiet Chausseefeld wurde bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 offiziell als Stadtteil festgelegt. Seither gliedert sich der Stadtbezirk Plieningen in die fünf Stadtteile Asemwald, Chausseefeld, Hohenheim, Plieningen und Steckfeld.

Verkehr

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Hohenheim mit Zoologischem und Tiermedizinischem Museum
  • Universität Hohenheim mit Landesarboretum (Exotischer Garten), Botanischem Garten, Deutschem Landwirtschaftsmuseum und Museum zur Geschichte Hohenheims
  • Heimatmuseum Plieningen
  • Das Haus der Landsmannschaft Württembergia im CC (erbaut 1908)
  • Evang. Martinskirche Plieningen, Denkmal und Urkirche (Steinbau aus dem 12. Jahrhundert). Gilt als Wahrzeichen von Plieningen.
  • „Steinernes Kreuz“ (Echterdinger Straße) und „Bildstockstein“ (Neuhauser Straße)
  • Mönchhof (historisches Zentrum)
  • Körschtal mit Oberer Mühle und Mühlensee

Weblinks


Wikipedia
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