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Streitkräftebasis
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Die Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr wurde im Oktober 2000 als eigenständiger militärischer Organisationsbereich aufgestellt, ist aber keine eigene Teilstreitkraft. Sie stellt eine Art von Serviceeinrichtung der Bundeswehr dar und bündelt Aufgaben, die alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe und Marine) betreffen und die vorher innerhalb jeder Teilstreitkraft separat angesiedelt waren.
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Allgemeines
Die Aufgaben der Streitkräftebasis sind unter anderem:
- Logistische Unterstützung und Versorgung der Bundeswehr im Inland wie im Ausland
- Führungsunterstützung der Kräfte der Bundeswehr im Inland wie auch im Einsatzland
Zur Streitkräftebasis gehören auch - früher so genannte - zentrale militärische Dienststellen (ZMilDBw), z.B. die beiden Universitäten der Bundeswehr in Neubiberg (München) und Hamburg, die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf, der Militärische Abschirmdienst (MAD), das Amt für Militärkunde (AMK), das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) in Potsdam und der Geoinformationsdienst der Bundeswehr (GeoInfoDBw) mit seinem zentralen Amt, dem Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw) in Euskirchen, Traben-Trarbach, Fürstenfeldbruck und mehreren anderen Standorten.
Eine zentrale Rolle im Transformationsprozess der Bundeswehr spielt das im Juli 2004 aufgestellte Zentrum für Transformation der Bundeswehr (ZTransfBw) mit Sitz in Strausberg und zahlreichen Außenstellen in Potsdam, Gelsdorf, Ottobrunn, Garmisch-Partenkirchen und Suffolk, Virginia (USA).
Auf eine eigene Uniform für die Streitkräftebasis wurde bewusst verzichtet, die integrierten Verbände tragen die Uniform der Teilstreitkraft, aus der sie eingegliedert wurden. Es ist daher nicht unüblich, dass in einer Einheit Uniformträger aller drei Teilstreitkräfte gemeinsam dienen.
Truppengattungen der Streitkräftebasis (Auswahl)
- Feldjägertruppe (FJgTr)
- Führungsunterstützungstruppe (FüUstgTr)
- Fernmeldetruppe EloKa (EloKa)
- Truppe für Operative Information (OpInfoTr)
- Teile der Pioniertruppe (PiTr)
- Zentrum für Nachrichtenwesen der Bundeswehr (ZNBw); aber keine eigentliche Truppengattung für sich
- Teile der Nachschubtruppe (NschTr)
- Teile der Instandsetzungstruppe (InstTr)
- Truppenübungsplätze der Bundeswehr
- Familienbetreuung der Bundeswehr
- Militärmusikdienst (MilMus):
- 4 Wehrbereichsmusikkorps
- Stabsmusikkorps der Bundeswehr
- Musikkorps der Bundeswehr
- Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr
- Big Band der Bundeswehr
Struktur
Die Streitkräftebasis setzt sich aus folgenden Behörden zusammen:
- Streitkräfteamt
- Streitkräfteunterstützungskommando
- Einsatzführungskommando
- Kommando Operative Führung Eingreifkräfte
Veranwortlicher Kommandeur der Streitkräftebasis ist ein Stellvertreter des Generalinspekteurs, der Inspekteur der Streitkräftebasis. Diesen Posten besetzt seit 2006 Vizeadmiral Wolfram Kühn.
Weblinks
- Internetpräsenz der Streitkräftebasis
-
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Militärische Organisationsbereiche: Streitkräftebasis | Zentraler Sanitätsdienst
Zivile Organisationsbereiche: Territoriale Wehrverwaltung | Rüstungsbereich | Rechtspflege | Militärseelsorge
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