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Storchschnabelgewächse
Aus Kefk.
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Gewöhnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Geraniaceae | ||||||||||||
| Juss. |
Die Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) sind eine Familie der Bedecktsamer (Magnoliophyta).
Die Familie hat 805 Arten in 7 Gattungen. Bei manchen Autoren werden auch die Biebersteiniaceae, die Dirachmaceae, die Ledocarpaceae und die Vivianaceae mit zu den Storchschnabelgewächsen (Geraniaceae) gerechnet.
Von der Artenanzahl gesehen, sind die Gattungen Storchschnäbel (Geranium), Pelargonien (Pelargonium) und Reiherschnäbel (Erodium) die wichtigsten. Die meisten Arten der Familie stammen aus gemäßigten oder warmen Klimazonen, am häufigsten sind sie im südlichen Afrika zu finden und sind wichtiger Bestandteil der Kapflora.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung und Namensgebung
Die meisten Pflanzen wachsen als einjährige oder als mehrjährige krautige Pflanzen. Die Blüten sind fünfzählig Blütenblätter und zwittrig. Die Blüten sind fünfzählig, sie sind radiär oder zygomorph. Die Griffel sind bis zur Spitze verwachsen. Nur zwei Samenanlagen sind pro Fruchtblatt vorhanden. Die Blätter sind meistens gelappt bis geteilt. Nebenblätter sind vorhanden.
Bei allen Taxa befindet sich am oberen Ende der Frucht ein schmales schnabelähnliches Gebilde, weshalb drei der Gattungen und die Familie nach langschnäbeligen Vögeln (Aves) benannt wurden. Der Name der Gattung Geranium leitet sich von dem griechischen Wort geranos = Kranich ab, Pelargonium stammt vom griechischen pelargos = Storch und Erodium vom griechischen erodios = Reiher. Im Deutschen wird allerdings die Gattung Geranium als Storchschnabel bezeichnet und Pelargonien (Pelargonium) häufig als Geranien bezeichnet. Letzteres ist darauf zurückzuführen, dass Linné, auf den die Nomenklatur der Blütenpflanzen im wesentlichen zurückgeht, die Pelargonien der Gattung Geranium hinzuzählte. Erst als im 18. Jahrhundert zahlreiche südafrikanische Pelargonien eingeführt wurden, konnte sich der berühmte Amateurbotaniker Charles Louis L’Héritier de Brutelle damit durchsetzen, dass Pelargonium als eigenständige Gattung anerkannt wurde. Im Sprachgebrauch hatte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits die Bezeichnung „Geranien“ für die Pelargonien-Arten bereits eingebürgert. Einer der Unterschiede zwischen den beiden Gattungen ist: Geranium hat radiäre Blüten und Pelargonium hat zygomorphe Blüten.
Geranium pratense flowerdiagram.png
Blütendiagramm von Geranium pratense |
Geranium cinereum0.jpg
Radiäre Blüten von Geranium cinereum |
Pelargonium zonale flowerdiagram.png
Blütendiagramm von Pelargonium zonale |
Pelargonium tongaense1.jpg
Zygomorphe Blüten von Pelargonium tongaense |
Gattungen
- Reiherschnabel (Erodium), mit 75 Arten.
- Storchschnäbel (Geranium), mit 430 Arten und radiären Blüten.
- Hypseocharis, mit 3 Arten in den südwestlichen Anden.
- Monsonia
- Pelargonien (Pelargonium), mit 220 Arten und zygomorphen Blüten. Mit Arten und Sorten von beliebten Beet- und Balkonpflanzen, Zimmerpflanzen und Duftpflanzen.
- Rhynchotheca
- Dickstängel (Sarcocaulon)
Pelargonium capitatum0.jpg
Typische storchschnabelförmige Früchte am Beispiel Pelargonium capitatum |
Blüten von Erodium manescavi |
Habitat, Habitus, Blüte und Frucht von Erodium texanum |
Literatur
- Peter F. Yeo; Geranium, Stuttgart 1988
Weblinks
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