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Stokessche Regel
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Der Physiker und Mathematiker Sir George Gabriel Stokes hat infolge seiner Forschung mehrere Gesetzmäßigkeiten, Regeln und Sätze aufgestellt. Für eine Liste dieser Gesetze und Regeln siehe die Begriffsklärungsseite Stokessche Gesetze.
Die Stokessche Regel, auch als Stokes'sches Gesetz bekannt, geht auf den Mathematiker und Physiker Sir George Gabriel Stokes zurück. Dieser erkannte 1852 die Gesetzmäßigkeit, dass das von fluoreszierenden Stoffen wieder emittierte Licht eine größere elektromagnetische Wellenlänge hat, als das vom Stoff absorbierte und dadurch die Fluoreszenz erregende Licht. Beim Selbstleuchten fluoreszierender Stoffe, das durch auftreffendes Licht hervorgerufen wird, ist das wieder ausgestoßene Licht demnach in einen längerwelligen Bereich verschoben.
In manchen Fällen kann es abweichend von dieser grundsätzlichen Regel auch vorkommen, dass das wieder emittierte Licht in seiner Wellenlänge nicht verändert wurde. In diesen Fällen spricht man vom Auftreten einer Resonanzfluoreszenz.
Anmerkung zur Terminologie
Farbphysikalisch betrachtet werden nicht "Lichtstrahlen" von fluoreszierenden Molekülen absorbiert, sondern Photonen. Es handelt sich dabei um die kleinsten Energieteilchen elektromagnetischer Strahlung. Siehe hier zu auch Welle-Teilchen-Dualismus. Von der Lebensdauer des durch die Photonen angeregten Zustands im Molekül hängt es ab, ob man von Fluoreszenz oder Phosphoreszenz spricht.
