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Stoffeigenschaften
Aus Kefk.
Um einen chemischen Stoff näher zu charakterisieren, untersucht man dessen Eigenschaften. Jeder Stoff zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination von Stoffeigenschaften aus, anhand derer er identifiziert werden kann.
Inhaltsverzeichnis |
Physikalische Eigenschaften
- Farbe, bzw. Absorptions- und Emissionsspektrum
- Dichte
- Wärmeleitfähigkeit
- Elektrische Leitfähigkeit
- Magnetismus (bzw. Magnetisierbarkeit)
- Aggregatzustand (fest,flüssig,gasförmig) bei einer bestimmten Temperatur
- Schmelztemperatur, Siedetemperatur oder Erweichungsbereich
- optische Aktivität
- Löslichkeit
- Viskosität
- Verdampfungsenthalpie, Schmelzenthalpie
- Oberflächenspannung
- Kritische Temperatur, kritischer Druck, kritisches Volumen
- Wärmekapazität
- Schallgeschwindigkeit
Speziell für Feststoffe:
- Verformbarkeit
- Oberflächenglanz
- Härte
- Temperaturen und Enthalpien des Übergangs zwischen Feststoffmodifikationen
Chemische Eigenschaften
- Reaktivität gegenüber verschiedenen anderen Stoffen (z.B. gegenüber Sauerstoff: Brennbarkeit)
- Elektronegativität (bei Elementen)
- Korrosionsbeständigkeit
- Bildungsenthalpie, Verbrennungsenthalpie, Gibbssche freie Bildungsenthalpie
- Säurekonstante KS , bzw. Basenkonstante KB
Physiologische Eigenschaften
Ausnutzung zur Identifizierung von Stoffen
- Qualitative Analyse
- Infrarotspektroskopie
- UV/VIS-Spektroskopie
- NMR-Spektroskopie
- Massenspektrometrie
- Chromatographie
- Polarimetrie
Stoffklassen
Viele Eigenschaften treten gleichzeitig bei mehreren Stoffen auf. Man kann so Stoffe in Stoffklassen mit ähnlichen Eigenschaften zusammenfassen:
- Metalle ... leiten elektrischen Strom und Wärme gut, sind leicht verformbar, haben im reinen Zustand Oberflächenglanz (erscheinen aber im feinverteilten Zustand schwarz) usw. ...
- Nichtmetalle ... leiten den elektrischen Strom schlecht usw. ...
- Salzartige Stoffe ... haben hohe Schmelz- und Siedetemperaturen, leiten als Schmelzen oder Lösungen den elektrischen Strom, sind spröde aber spaltbar, usw. ...
- Leichtflüchtige Stoffe ... haben niedrige Schmelz- und Siedetemperaturen, ...
- Makromolekulare Stoffe ... haben oft hohe Schmelz- und Siedetemperaturen, zersetzen sich aber meist schon bei realtiv niedrigen Temperaturen (Beispiele: Kunststoffe, Proteine, Polysaccharide, DNA)
Siehe auch
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