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Stine Andresen

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Stine Andresen, geb. Jürgens, (* 1849; † 1927) war eine deutsche Dichterin von der Insel Föhr. Ihre Lyrik ist oft auf ihre Heimatinsel bezogen. Neben Gedichten in deutscher Sprache verfasste sie auch einige in nordfriesischer Sprache.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Stine Andresen verbrachte den Großteil ihres Lebens in Wyk auf Föhr. Sie gehörte zum Freundeskreis der Familie Friedrich Hebbels. Nach dem Tod Hebbels arbeitete sie zeitweise als Sekreträrin seiner Witwe Christine Hebbel. 1917 bis 1920 war sie jeweils Trägerin des Hebbel-Preises.

Werke (Auswahl)

  • Gesammelte Gedichte. Hrsg. von K. Schrattenthal, Bielefeld, 1895 (?).
  • Enziana - Ein Blumenmärchen. Nordfriesische Verlagsanstalt.
  • Neue Gedichte. Buchhandlung der Anstalt Bethel, 1903.
  • Gedichte aus dem bisher unveröffentlichten Nachlaß der inselfriesischen Dichterin. Nordfriesische Verlagsanstalt Carl Meyer, 1930.

Wirkung

Zwei Gedichte Andresens wurden von dem Komponisten Ferdinand Heinrich Thieriot zu Chorwerken vertont.

Briefe

  • Andresen, Stine: Briefe und Gedichte - Die Dichterin von Föhr. Weidler Buchverlag Berlin, ISBN 3-925191-50-X, 2. Aufl. 1987.

Literatur über Andresen

  • Uwe Zacchi: Menschen von Föhr - Lebenswege aus drei Jahrhunderten. Verlag Boyens & Co, 1986. (mit Abschnitt über Stine Andresen)
  • Jakob Tholund: Vom Schatz der Lieder. Stine Andresen - eine Dichterin von Föhr. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, ISBN 3-88042-564-7, 1991.
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