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Steuerbarkeit
Aus Kefk.
Ein System ist steuerbar, wenn ein Zustand in endlicher Zeit durch geeignete Stellsignale zu jedem beliebigen Wert geführt werden kann, d.h. es müssen repräsentative Stellsignale zur Festlegung aller Zustände vorhanden sein.
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Mathematisch
Steuerbarkeit trifft zu, wenn
oder
mit Qs = [b,A * b,A2 * b,...,An − 1 * b]. Werden die Zustandsgrößen nicht durch den Eingangsvektor beeinflusst, ist das System nicht steuerbar. Steuerbar ist ein lineares zeitinvariantes System ,wenn rang[B | A * B | ... | An − 1 * B] = n s1 = [B | A * B | ... | An − 1 * B] (nxn*r) Hypermatrix muss n lineare unabhängige Spaltenvektoren enthalten und
muss vollen Rang haben.
Zustandssteuerbar
Vollständig zustandssteuerbar (teilweise auch Erreichbarkeit genannt) heißt ein lineares System, wenn es für jeden Anfangszustand x(t0) eine Steuerfunktion u(t) gibt, die das System innerhalb einer beliebigen endlichen Zeitspanne
in einen beliebigen Endzustand x(te) überführt.
Steuerbarkeitskriterium von Kalman[1]
Das System (A,B) ist genau dann vollständig steuerbar, wenn die Steuerbarkeitsmatrix SS den Rang n hat:
mit
Steuerbarkeitskriterium von Gilbert [2]
Das System
, dessen Zustandsraummodell in kanonischer Normalform vorliegt, ist genau dann vollständig steuerbar, wenn die Matrix
keine Nullzeile besitzt und wenn die p Zeilen
, der Matrix
, die zu den kanonischen Zustandsvariablen eines p-fachen Eigenwerts gehören, linear unabhängig sind.
- Mit
-
V ist dabei die Matrix mit den Eigenvektoren.
Steuerbarkeitskriterium von Hautus [3]
Das System (A,B) ist genau dann vollständig steuerbar, wenn die Bedingung:
- für alle Eingenwerte λi(i = 1,2,...,n) der Matrix A erfüllt ist.
Regelungsnormalform (Frobenius-Form)
Die Regelungsnormalform kann unter anderem aus der Übertragungsfunktion:
einfach bestimmt werden.
.
Bzw. für nicht sprungfähige Systeme:
Die spezielle Form von AR und bR ist hilfreich für die Analyse und die Konstruktion von Zustandsreglern.
Gründe für nicht vollständige Systeme [4]
- Eigenvorgänge, die nicht mit dem Eingang verbunden sind, sind nicht steuerbar.
- Zwei parallele Teilsysteme mit denselben dynamischen Eigenschaften sind nicht vollständig steuerbar.
Quellen
- ↑ [Lunze, Jan: Regelungstechnik 2: Mehrgrößensysteme Digitale Regelung. S.64, 4. Aufl. Heidelberg : Springer, 2006. – ISBN 3-540-32335-X]
- ↑ [Lunze, Jan: Regelungstechnik 2: Mehrgrößensysteme Digitale Regelung. S.73, 4. Aufl. Heidelberg : Springer, 2006. – ISBN 3-540-32335-X]
- ↑ [Lunze, Jan: Regelungstechnik 2: Mehrgrößensysteme Digitale Regelung. S.75, 4. Aufl. Heidelberg : Springer, 2006. – ISBN 3-540-32335-X]
- ↑ [Lunze, Jan: Regelungstechnik 2: Mehrgrößensysteme Digitale Regelung. S.76, 4. Aufl. Heidelberg : Springer, 2006. – ISBN 3-540-32335-X]
Siehe auch
- Beobachter (Regelungstechnik) (Beobachtbarkeit)
- Regelungstechnik
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