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Stefan Hradil

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Stefan Hradil (* 1946 Frankenthal) ist ein deutscher Soziologe, trat als Schüler von Karl Martin Bolte zunächst in der Forschung zur sozialen Schichtung und Milieubildung hervor und ist gegenwärtig Professor für Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

  • 1968 - 1973/74: Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Slawischen Philologie an der Universität München
  • 1974 - 1989: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität München
  • 1979: Promotion zum Dr. phil. an der Universität München mit einer Schrift über "Die Erforschung der Macht"
  • 1985: Habilitation zum Dr. rer. pol. habil. an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität München mit einer Schrift zur "Sozialstrukturanalyse in einer fortgeschrittenen Gesellschaft. Von Klassen und Schichten zu Lagen und Milieus"
  • 1990 - 1991: Professor für Soziologie (Schwerpunkt: Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland) an der Universität Bamberg
  • Seit 1991: Professor für Soziologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 1991-1996: Mitglied der "Kommission für die Erforschung des wirtschaftlichen und sozialen Wandels in den neuen Bundesländern" (KSPW), eingesetzt vom Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung und vom Bundesminister für Forschung und Technologie
  • 1994: Verleihung des Dr. h.c. sc. oec. der Universität für Wirtschaftswissenschaften Budapest
  • 1995-1998: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
  • Seit 2001: Vorstandsvorsitzender der Schader-Stiftung "Sozialwissenschaften und Praxis"

Arbeitsbereiche

Literatur

  • Soziale Ungleichheit. 8.Auflage. Wiesbaden 2001
  • Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich. 2.Auflage. Wiesbaden 2006

Weblinks

Homepage von Stefan Hradil

Persönliche Werkzeuge