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Stainach

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Wappen Karte
Bild:Stainach Wappen.jpg Bild:Map at irdning.png
Basisdaten
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Bezirk Liezen (LI)
Fläche: 10,26 km²
Einwohner: 2.200 (Volkszählung 2001)
Höhe: 655 m ü. A.
Postleitzahl: 8950
Vorwahl: 03682
Geografische Lage: Koordinaten: 47.53°N, 14.10°O47.53°N, 14.10°O
Gemeindekennziffer: 61244
Anschrift der
Verwaltung:
Gemeinde Stainach
Hauptplatz 27
A-8950 Stainach
Offizielle Website: Website Stainach
Politik
Bürgermeister: Christian Danner (SPÖ)

Stainach ist eine Marktgemeinde mit ca. 2.200 Einwohnern in der Steiermark. Der Ort ist ein Bahnknotenpunkt (Bahnhof Stainach-Irdning).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stainach liegt im Ennstal im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark.

Katastralgemeinden sind Niederhofen und Stainach.

Geschichte

Um 1195 wird ein Hiltigrims von Gruscharn erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf "Gruscharn" wurde ab 1659 Stainach genannt. Das Geschlecht der Stainacher wurde im 18. Jahrhundert in den Grafenstand erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Der Bau der Ennstal-Eisenbahn 1875 und der Ausseerbahn 1877 erschlossen die Gemeinde. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. Seit 1958 ist der Ort auch Sitz einer eigenen Pfarre.

Politik

Bürgermeister ist Christian Danner (SPÖ). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2005 wie folgt zusammen: 4 ÖVP, 9 SPÖ, 2 FPÖ

Wappen

Das Gemeindewappen zeigt "im roten Schild eine Stufenpyramide von drei behauenen silbernen Steinen".

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • CCW-Cultur-Centrum-Wolkenstein
  • Pfarrkirche von 1957/58
  • Gotische Kirche in Niederhofen
  • Schloss Oberstainach (geringe Reste)
  • Schloss Mitterstainach (nach 1563 errichtet, jetzt Bauernhof)
  • Schloss Unterstainach (seit ca. 1800 Landhaus)
  • Schloss Friedstein (1595-1613)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • 5. Jänner: Glöcknerlauf

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort ist Sitz der Agrarbezirksbehörde, der Bezirksforstinspektion und der Gebietsbauleitung für Wildbach- und Lawinenverbauung. Am Ort gibt es ein Bundesgymnasium und ein Bundesrealgymnasium.

Ortsansässige Industrie sind die Landena KG (Wurstwaren) sowie die Ennstal Milch KG.

Literatur

  • F. Grössing: Stainach von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg, 1982.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Stainach, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


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