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Stadtpatron

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Bild:Georg Schwabentor Freiburg.jpg
St. Georg gilt als ältester Stadtpatron Freiburgs i.Br. Darstellung am Schwabentor

Als Stadtpatron wird der Schutzpatron einer Stadt bezeichnet (als Stadtpatronin entsprechend die Schutzpatronin).

Zeigt das Stadtsiegel einen Heiligen, so wird dieser üblicherweise als Stadtpatron angesprochen. Meist handelt es sich um den Kirchenpatron. Es kommt aber auch vor, dass die Darstellung des geistlichen Landespatrons im Stadtsiegel (wie im Fall von St. Martin im kurmainzischen Aschaffenburg) ursächlich dafür ist, dass dieser Heilige als Stadtpatron verehrt wird.

Es gibt in Deutschland zahlreiche Stadtpatrone, die neben dem Kirchenpatron oder den Kirchenpatronen als Schutzheilige der Stadt verehrt werden. Häufig reicht der Kult weit zurück, die Bezeichnung als Stadtpatron ist aber vergleichsweise jung.

Inhaltsverzeichnis

Förmliche Erhebung

Nach einem kirchenrechtlich geregelten Verfahren können Heilige förmlich zu Stadtpatronen erhoben werden. So wurde 2005 die heilige Lioba von Tauberbischofsheim zur Schirmherrin der nordbadischen Stadt erhoben. 1977 wurde Konrad von Parzham Stadtpatron von Bad Griesbach.

Literatur

  • Klaus Graf: Maria als Stadtpatronin in deutschen Städten des Mittelalters und der frühen Neuzeit. In: Klaus Schreiner, Marc Müntz (Hrsg.): Frömmigkeit im Mittelalter. Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche Ausdrucksformen. Fink, München 2002, S. 125–154, ISBN 3-7705-3625-8.

Siehe auch

Weblinks

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