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Stadtgrenze
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Die Stadtgrenze ist die Umgrenzung einer Stadt. Im Mittelalter war sie häufig in Form einer Stadtmauer vorhanden. Da das Leben vor der Stadtmauer ungeschützt war, bildeten sich hier meist nur arme Viertel, die sog. Vorstädte. Gleichzeitig stieg die Bevölkerungsdichte innerhalb der Stadtmauern auf ein sehr hohes Niveau an, dadurch konnten sich Seuchen noch leichter ausbreiten und Brände schneller überspringen.
Heute wird die Stadtgrenze oftmals als Stadtrand bezeichnet, da der Übergang zwischen Stadt und Land häufig fließend ist. Die Siedlungsdichte nimmt vom Stadtrand zur Stadtmitte immer weiter zu. An Stadträndern befinden sich zum einen meist Freizeiteinrichtungen wie Schrebergartensiedlungen oder Freibäder, zum anderen aber auch Gewerbegebiete, wo vor allem Handwerker und Transportunternehmen ansässig sind. Sie befinden sich meist an großen Ausfallstraßen.
Natürliche Stadtgrenzen können z. B. Wälder, Seen oder Flüsse sein.
Im politisch-territorialen Sinn ist die Stadtgrenze die Linie, die die Gemarkungsfläche der Stadt vollkommen umschließt. Früher traf dies vor allem auf die Freien Reichsstädte zu, die oftmals Ländereien außerhalb der Stadtmauern besaßen. Heute haben die meisten Städte noch mehrere Ortsteile, die räumlich getrennt von der Kernstadt liegen können, sich aber politisch immer noch innerhalb der Stadtgrenzen befinden.
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