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Stachelnüsschen
Aus Kefk.
| Stachelnüsschen | ||||||||||||
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| Bild:Acaena novae-zelandiae1.jpg Acaena novae-zelandiae, Blätter und Fruchtstände | ||||||||||||
| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Acaena | ||||||||||||
| Mutis ex L. |
Stachelnüsschen (Acaena) sind eine Gattung aus der Unterfamilie Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung umfasst etwa 50 Arten.
Inhaltsverzeichnis |
Verbreitung
Sie sind vorwiegend auf der Südhalbkugel beheimatet, insbesondere in Neuseeland, Australien und Südamerika. Die Areale einiger Arten erreichen jedoch auch die Nordhemisphäre, wie Acaena exigua (Hawaii) oder Acaena pinnatifida (Kalifornien).
Beschreibung
Es sind mehrjährige krautige Pflanzen und Halbsträucher. Die Laubblätter sind wechselständig, 4 bis 15 cm lang und gefiedert (mit 7 bis 21 Fiederblättchen, die oft gezähnt sind). Nebenblätter sind vorhanden.
Die unscheinbaren Blüten bilden einen dichten, kugelförmigen Blütenstand mit einen Durchmesser von 1 bis 2 cm. Die Blüten haben keine Kronblätter (Petalen), Kelchblätter sind vorhanden. Die Fruchtblätter sind frei. Die Fruchtstände sind meist auffällig, köpfchenförmig und oft stachelborstig. Dadurch können sich die Samen vieler Arten klettenartig in Fellen oder Gefieder festheften, und so über weite Strecken verbreitet werden. Pollen werden durch den Wind übertragen (Anemochorie).
Verwendung
Wegen ihrer teilweise dekorativen, bunten Fruchtstände und ihrer Eignung als raschwüchsige Bodendecker werden einige Arten kultiviert. Sie sind in Mitteleuropa allerdings nur teilweise winterhart.
Ökologische Problemarten
Einige Arten wurden, oft durch an Schafwolle angeheftete Samen, in Gebiete außerhalb ihrer Heimat verschleppt, und etablierten sich dort als Neophyten teils aggressiven Charakters. Acaena novae-zelandiae (auf Neuseeland als "Bidibib" oder "Biddy-biddy" bezeichnet; abgeleitet vom Maori-Namen "Piripiri") hat sich in Großbritannien stark ausgebreitet und ist dort inzwischen häufig in Küstendünen zu finden, wo es die einheimische Vegetation verdrängt, und sich überdies mit seinen stacheligen Früchten unangenehm an den Füßen der Badegäste bemerkbar macht. Für ähnliche Probleme sorgt in Kalifornien Acaena pallida (ursprünglich aus Neuseeland und Südostaustralien).
Artenliste
- Acaena agnipila Gand.
- Acaena alpina Poepp. ex Walp.
- Acaena anserinifolia (J.R. Forst. & G. Forst.) Druce
- Acaena antarctica Hook.f.
- Acaena argentea Ruiz & Pav.
- Acaena boliviana Gand.
- Acaena buchananii Hook.f.
- Acaena caesiglauca (Bitter) Bergmans
- Acaena caespitosa Gillies ex Hook. & Arn.
- Acaena confertissima Bitter
- Acaena cylindristachya Ruiz & Pav.
- Acaena echinata Nees
- Acaena elongata L.
- Acaena exigua A.Gray
- Acaena eupatoria Cham. & Schltdl.
- Acaena fissistipula Bitter
- Acaena glabra Buchanan
- Acaena hirsutula Bitter
- Acaena inermis Hook.f.
- Acaena integerrima Gillies ex Hook. & Arn.
- Acaena leptacantha Phil.
- Acaena longiscapa Bitter
- Acaena lucida (Aiton) Vahl
- Acaena macrocephala Poepp.
- Acaena magellanica (Lam.) Vahl
- Acaena masafuerana Bitter
- Acaena microphylla Hook.f.
- Acaena minor (Hook.f.) Allan
- Acaena myriophylla Lindl.
- Acaena novae-zelandiae Kirk
- Acaena ovalifolia Ruiz & Pav.
- Acaena ovina A.Cunn.
- Acaena pallida (Kirk) Allan
- Acaena patagonica A.E.Martic.
- Acaena pinnata Citerne
- Acaena pinnatifida Ruiz. & Pav.
- Acaena platyacantha Speg.
- Acaena poeppigiana Gay
- Acaena pumila Vahl
- Acaena pusilla (Bitter) Allan
- Acaena saccaticupula Bitter
- Acaena sericea Jacq.f.
- Acaena splendens Hook. & Arn.
- Acaena stricta Griseb.
- Acaena subincisa Wedd.
- Acaena tenera Alboff
- Acaena torilicarpa Bitter
- Acaena trifida Ruiz & Pav.
- Acaena viridior (Cockayne) Allan
Weblinks
- Informationen zu Acaena nova-zelandiae (englisch)
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