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Isla de los Estados
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Die Isla de los Estados (deutscher Name: Staaten-Insel) ist eine Insel im äußersten Süden Argentiniens. Sie liegt auf 54º49' südlicher Breite und 64º29' westlicher Länge und gehört administrativ zur Provinz Tierra del Fuego.
Geografie
Die Insel hat eine Ausdehnung von etwa 530 Km², dabei ist sie 63 km lang, aber nur 6 km breit. Fast das gesamte Terrain der Insel ist gebirgig und beherbergt mehrere Gletschertäler und Seen. Der höchste Berg ist der Monte Spegazzini mit 741 m. Auf der Insel leben viele Pinguine und Robben.
Die Insel wird im Osten durch die Meeresenge Estrecho de Le Maire von der Hauptinsel Feuerlands getrennt. Den östlichsten Punkt der Insel bildet das Kap San Juan.
Geschichte
Von Seefahrtshistorikern wird angenommen, dass bereits Francisco de Hoces 1526 die Isla de los Estados ausmachte, bestätigt ist aber erst die Entdeckung durch den Antwerpener Jakob Le Maire 1616. Nach ihm ist auch die Le Maire-Straße, eine Meeresenge, benannt. Sie trennt die Insel und Feuerland. Der Name der Insel stammt vom Niederländischen Staaten Eylandt („Ständeinsel“), nach den Staaten Generaal, dem Parlament der damaligen Republik der Sieben Vereinigten Niederlande.
1991 wurde die Insel zum Naturreservat erklärt.
Bevölkerung
Reguläre Siedlungen gibt es keine, nur eine wissenschaftliche Station sowie ein Militärstützpunkt. Touristische Aktivitäten sind wegen des schweren Zugangs selten und teuer.
Koordinaten: 54° 49' S, 64° 29' W
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