Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Jáchymov

Aus Kefk.

(Weitergeleitet von St. Joachimsthal)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Jáchymov (Begriffsklärung).
Jáchymov
Bild:Jáchymov znak2.png
[[Bild:Czech Republic map modern.png
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
|155px|Jáchymov auf der Karte von Tschechien
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
]]
[[Bild:
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
|
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
x
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
px|Jáchymov]]
Jáchymov
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Karlovy Vary
Fläche: 5111 ha
Geographische Lage: Koordinaten: 50° 21' N, 12° 55' O50° 21' N, 12° 55' O
Höhe: 672 m n.m.
Einwohner: 3481 (3. Juli 2006)
Postleitzahl: 362 51 - 363 01
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Ortsteile: 5
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jaroslav Vondráček
Adresse: nám. Republiky 1
362 51 Jáchymov
Website: www.mestojachymov.cz
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild:Kuranstalt.jpg
Im Kurviertel von Jáchymov

Jáchymov (deutsch: Sankt Joachimsthal) ist eine Stadt im nordwestlichen Böhmen in der Tschechischen Republik und gehört zur Region Karlsbad (Karlovarský kraj). St. Joachimsthal liegt auf 733 m ü. M. im Erzgebirge an der Weseritz (Jachymovský potok).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anfang des 16. Jahrhunderts wurde in der Gegend Silber gefunden. Die reiche Ausbeute ließ Joachimsthal schnell wachsen und machte gleichzeitig die Grafen von Schlick, zu deren Besitz die Stadt gehörte, zu einem der reichsten Adelsgeschlechter von Böhmen. Die Schlicks ließen Münzen prägen. Diese wurden Joachimstaler genannt und gaben dem Taler und dem Dollar ihren Namen.

1523 wurde die Reformation eingeführt. Im Schmalkaldischen Krieg war Joachimsthal zeitweilig von sächsischen Truppen besetzt. Von 1621 an erfolgte die Rekatholisierung der Stadt, viele protestantische Bürger und Bergleute wanderten deshalb ins nahe Sachsen aus.

Im 19. Jahrhundert war die Stadt Sitz einer Bezirkshauptmannschaft, eines Bezirksgerichts und einer Berg- und Hüttenverwaltung. Auch in dieser Zeit war der Bergbau noch bedeutend. Er wurde teils von staatseigenen, teils von privaten Firmen betrieben. Man förderte neben Silbererz (1885: 227 Zentner), auch Nickel, Wismut und Uranerz. In einer großen Tabaksfabrik waren 1.000 Arbeiterinnen beschäftigt. Daneben gab es Handschuh-und Korkstöpselfabrikation sowie Spitzenklöppelei. Am 31. März 1873 brannte die Stadt fast gänzlich ab.

Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Marie Curie im Joachimsthaler Uranerz das Element Radium, wofür sie später den Nobelpreis erhielt. 1919 wurde Joachimsthal Teil der Tschechoslowakei, 1938 wurde es mit dem Sudetenland an das Deutsche Reich angeschlossen. Díe tschechische Minderheit wurde in das Landesinnere von Böhmen und Mähren vertrieben. 1945 erfolgte dann die Vertreibung der Deutschen aus Joachimsthal. Am 1. Dezember 1930 hatte die Stadt Sankt Joachimsthal 7316 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 6388 und am 22. Mai 1947 waren es 6806 Bewohner.

Joachimsthal ist das älteste Radiumheilbad der Welt. Bis zum Ersten Weltkrieg lag hier die einzige bekannte Lagerstätte von Uran. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vorkommen massiv abgebaut, viele missliebige politische Häftlinge landeten als Zwangsarbeiter in den Uranminen. Viele von ihnen starben nach kurzer Zeit. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Jáchymov lag bei 42 Jahren.

Seit 1964 wird kein Uran mehr abgebaut. Die im ehemaligen Uranerzbergwerk entspringenden radioaktiven Thermalquellen werden zur Behandlung von Nerven- und Rheumaerkrankungen nach ärztlicher Voruntersuchung der Patienten eingesetzt. Unweit des Ortes befand sich das Kapuzinerkloster Mariasorg am Fuße des Pleßberges, das in den fünfziger Jahren geschleift wurde. Aus dem Weseritztal führt ein Sessellift hinauf zum höchsten Berg des Erzgebirges, dem 1244 m hohen Klínovec (deutsch: Keilberg).

Persönlichkeiten

  • Georgius Agricola (1494-1555), Stadtarzt und Apotheker, Vater der Mineralogie
  • Nikolaus Herman (1500-1561), Kantor und Lehrer an die Lateinschule, schuf zahlreiche evangelische Kirchenlieder
  • Johannes Mathesius (1504-1565), ab 1532 Rektor der Lateinschule, seit 1542 Bergprediger
  • Kaspar Eberhard, (1523-1575), Lehrer und Rektor der Lateinschule von 1545-1554,

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johannes Criginger, (1521-1571), lutherischer Theologe, Kartograph und Schriftsteller
  • Samuel Fischer (1547-1600), Professor, Pfarrer und Superintendent
  • David Rebentrost, (1614-1703), Pfarrer zu Drebach, Arzt, Heilpraktiker, Apotheker und Pflanzenzüchter

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort J%C3%A1chymov, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge