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Sprengkopf

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Schnittmodell zu Demonstrationszwecken eines Chemischen Gefechtskopfes derHonest John- Kurzstreckenrakete mit M139-Bomblets, die Sarin enthalten.


Ein Sprengkopf (auch Gefechtskopf) ist derjenige Teil einer Explosivwaffe, in dem sich beim Auftreffen auf das Ziel die eigentliche Explosion ereignet. Von Sprengköpfen spricht man aber nur bei komplexeren Waffen, die meist auch über einen eigenen Antrieb verfügen. Besteht die Waffe fast ausschließlich aus dem explosiven Teil, dann spricht man nicht von einem Sprengkopf. Beispiele hierfür sind Artillerie- und Handgranaten sowie Fliegerbomben, auch wenn diese teilweise über ein Lenksystem verfügen können.

Typische Träger von Sprengköpfen sind beispielsweise Raketen, Marschflugkörper oder Torpedos. Diese können jeweils einen oder auch mehrere Sprengköpfe besitzen. Während Einzelsprengköpfe meist bis zum Aufschlag im Ziel an ihrem Trägersystem verbleiben, werden Mehrfachsprengköpfe vorher ausgestoßen bzw. abgeworfen, wobei die einzelnen Sprengköpfe manchmal über ein eigenes Lenksystem verfügen. Dadurch soll entweder eine größere Flächenwirkung erreicht oder es sollen mehrere Punktziele auf einmal bekämpft werden. Ein typisches Beispiel hierfür sind MIRV-Sprengköpfe von Interkontinentalraketen.

Konventionelle Sprengköpfe bestehen im Allgemeinen aus einer Sprengladung und einem Zünder. Im Aufbau unterscheiden sich Sprengköpfe je nach Anwendungszweck sehr stark. Für die Panzerabwehr werden vor allem Hohlladungssprengköpfe verwendet.

Sprengköpfe können auch Träger von Massenvernichtungsmitteln sein, so von

Der Einsatz dieser drei Sprengkopfarten ist durch internationale Abkommen geächtet.

Zünderarten sind der Aufschlagzünder, der Abstandszünder (Annäherungszünder), der die Annäherung an ein Ziel misst, Zeitzünder oder Kombinationen von diesen wie der Abstandszerlegezünder oder der Aufschlagzünder mit Verzögerung.

Siehe auch

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