Spitzname
Aus Kefk
Ein Spitzname (im 17. Jahrhundert spitz = verletzend), auch Übername, Abname, Utzname, Uzname, Ulkname, Neckname, Scheltname oder Spottname, ist ein kurzer Ersatzname für den realen Namen einer Person oder Sache. Er unterscheidet sich von einem Pseudonym, auch wenn sich beide Begriffe überschneiden.
Über die Ableitung vom Spottnamen ist ein Spitzname ursprünglich mit einer negativen Assoziation besetzt, ist jedoch zunehmend neutral im Sinne eines Nicknamens. Im familiären Umfeld können spitze Beinamen auch eine positive Wirkung haben und sind dann einem Kosenamen ähnlich bzw. gleichgestellt.
Spitznamen von Personen
Ein Spitzname kann sich direkt auf den Namen einer Person beziehen. Häufig sind das diminutive Formen des Vornamens oder des Familiennamens. Meist sind es Kurzformen auf -i. Zum Beispiel Steffi für Stephanie, Jenny für Jennifer oder Olli statt Oliver; bzw. Hoffi für den Familiennamen Hof(f)mann oder Schmitti für den Familiennamen Schmidt oder Schmitt.
Ein Spitzname kann sich auf körperliche Gebrechen und andere Auffälligkeiten einer Person oder auch deren Nachkommen beziehen, auch wenn sie diese Stigmata selbst nicht mehr besitzen. Beispiele sind hier, Schnappisch für einen der hinkt (Schnappisch-Peter für den Sohn des Schnappisch) oder Locke für jemanden mit einer Glatze.
Siehe auch
Nickname, Hausname, Ortsneckname,
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