Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Spielleute

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Spielleute waren

  1. im Mittelalter Angehörige des fahrenden Volkes. Sie stellten Volk und Adel Spaßmacher und Unterhaltungskünstler wie z. B. Gaukler, Akrobaten, Jongleure, Tänzerinnen, Zauberkünstler, Taschenspieler, Possenreißer, Wahrsager, Sagen- und Märchenerzähler, Sangspruchdichter und Musiker, aber auch Quacksalber, Wunderheiler, Zahnreisser und dergleichen. Ihre obskuren Vertreter heissen Vaganten. Historisch geht der Begriff auf die Zeit des Römischen Reiches zurück (ludarii). Spielleute waren stets gesellschaftliche Außenseiter bzw. eine soziale Randgruppe. Die sogenannte Spielmannsdichtung hat mit Spielleuten wenig zu tun.
  2. im deutschen Heer die Tamboure und Hornisten (Pfeifer) der Infanterie, die Signale zu geben und Märsche zu spielen hatten. Jede Kompanie hatte zwei Tamboure und zwei mit Hörnern und Querpfeifen ausgerüstete Hornisten.

Die Spielleute bei der Kavallerie wurden Trompeter genannt.

Bild:Disambig-dark.svg Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
Persönliche Werkzeuge