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Spiegelmetall
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Spiegelmetall ist eine sehr harte, gut polierbare, weißliche Bronzelegierung aus Kupfer, Zinn und Zusätzen anderer Metalle, die die Härte und Polierbarkeit verbessern.
Legierungen
Einige für Spiegel verwendete Legierungen sind:
- einfache Zinnbronzen aus Kupfer und Zinn im Mischungsverhältnis von 4:1 bis 2:1, teilweise unter Zusatz von 1–2 % Arsen.
- 71-72 % Kupfer, 18-19 % Zinn, 4-4,5 % Antimon und Blei (altrömischer Spiegel).
- 80,8 % Kupfer, 9,1 % Blei, 8,4 % Antimon (ein chinesischer Metallspiegel).
- Platin und Stahl im Verhältnis 1:1 (ergibt ein besonders weißes Metall).
- 350 Teile Kupfer, 165 Teile Zinn, 20 Teile Zink, 10 Teile Arsen, 60 Teile Platin.
Verwendung
Aufgrund der guten Polierbarkeit ließen sich aus der Legierung Metallspiegel (Speculum) fertigen; selbst zur Herstellung von Hauptspiegeln von Teleskopen wurde es verwendet. Beispielsweise setzte Lord Rosse 1845 diese Legierung zur Fertigung des 1,8 m großen und 3,5 Tonnen schweren Spiegels des „Leviathan“ ein.
Nachteilig an der Legierung war, das sie an der Luft vergleichsweise schnell anlief und so das Reflektionsvermögen nachließ; ein ständiges Nachpolieren der Spiegel war erforderlich. Metallspiegel wurden durch versilberte Glassspiegel mit deren Entwicklung durch Leon Foucault 1859 abgelöst.
Weblinks
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