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Spektrale Effizienz

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Spektrale Effizienz, auch Bandbreiteneffizienz genannt, ist ein Begriff aus der Nachrichtentechnik und bezeichnet das Verhältnis zwischen Datenübertragungsrate (in Bit/Sekunde) und Bandbreite des Signals (in Hertz). Die spektrale Effizienz ist eine wichtige Kenngröße digitaler Modulationsverfahren.

Die maximal mögliche spektrale Effizienz wird durch das Signal-Rausch-Verhältnis bestimmt (Shannon-Hartley-Theorem). Je mehr man die spektrale Effizienz bei gegebenem Signalrauschen erhöht, um so häufiger werden Übertragungsfehler, so dass immer aufwändigere Verfahren zur Vorwärtsfehlerkorrektur benötigt werden.

Bei ausreichend geringem Signalrauschen kann die spektrale Effizienz Werte weit über 1 Bit/s/Hz annehmen, daher kann z. B. ein Modem über eine Telefonleitung mit einer Bandbreite von ca. 3500 Hz eine Datenübertragungsrate von 33600 Bit/s erreichen; die spektrale Effizienz ist in diesem Fall 33600 Bit/s / 3500 Hz = 10 Bit/s/Hz.

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