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Sozialgerichtsgesetz

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Das Sozialgerichtsgesetz (SGG) regelt in Deutschland das Verfahrensrecht und die Gerichtsverfassung innerhalb der Sozialgerichtsbarkeit.

Basisdaten
Titel: Sozialgerichtsgesetz

<tr> <td>Abkürzung:</td> <td>SGG</td> </tr>

Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Sozialrecht, Verfahrensrecht
FNA: 330-1

<tr><td>Datum des Gesetzes:</td><td>3. September 1953 (BGBl. I S. 1239)</td></tr>

Inkrafttreten am: 1. Januar 1954

<tr> <td>Letzte Änderung durch:</td> <td>Art. 7 Abs. 10 G vom 26. März 2007
(BGBl. I S. 358, 366)</td> </tr><tr> <td>Inkrafttreten der
letzten Änderung:</td> <td>1. Juni 2007
(Art. 8 G vom 26. März 2007)</td> </tr>

Bitte beachten Sie den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung!

Das Sozialgerichtsgesetz qualifiziert die Sozialgerichte als besondere Verwaltungsgerichte, die von den Verwaltungsbehörden unabhängig sind. Der Instanzenzug ist dreigliedrig. Erstinstanzlich sind regelmäßig die Sozialgerichte, als Berufungsgerichte die Landessozialgerichte und als Revisionsgericht das Bundessozialgericht mit Sitz in Kassel zuständig.

Inhaltsverzeichnis

Zuständigkeiten

Die Sozialgerichte sind sachlich für folgende Streitigkeiten zuständig (§§ 10, 51):

Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich in der Regel bei dem Gericht, in dessen Bezirk der Kläger seinen Sitz hat.

Besonderheiten

Die Richter werden durch Berufsrichter und Ehrenamtliche Richter gestellt. Die ehrenamtlichen Richter werden durch Arbeitgeber und Versicherte (ähnlich in der Arbeitsgerichtsbarkeit) gestellt.

Die Vorschriften des Sozialgerichtsgesetzes verdrängen die Regeln der Verwaltungsgerichtsordnung. Das Sozialgerichtsgesetz verweist ergänzend auf die Vorschriften der VwGO, des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Zivilprozessordnung.

Literatur

  • Jens Meyer-Ladewig, Wolfgang Keller und Stephan Leitherer: Sozialgerichtsgesetz (SGG), Kommentar. 1123 S., 8. Aufl., 2005, Verlag Beck Juristischer Verlag, ISBN 3406529267

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge