Soundchip

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Unter einem Soundchip versteht man einen Baustein zur Klangausgabe auf Computern, der mindestens über einen D/A-Wandler und eine Schnittstelle zum restlichen System verfügt.

Nachdem in den 1980er Jahren Soundchips in Heimcomputern (z. B. SID im C64) sehr zu deren Erfolg beitrugen, wurden Anfang der 1990er Jahre Soundchips für PCs auf Soundkarten eingeführt, um den PCs die Möglichkeit zur Ausgabe von Klängen und Geräuschen zu geben. Vorher konnte eine Tonausgabe nur über den Systemlautsprecher als Piepen (monophones Rechtecksignal) erfolgen.

Modernere Soundchips können über eine polyphone Klangsynthese, eigenen Speicher als ROM (z. B. Sample ROM) oder RAM (zur Entlastung des Systemspeichers) und über eine eigenen Prozessor zur Entlastung der CPU verfügen. Diese Soundchips mit Signalprozessor bezeichnet man als APU (Audio processing unit).

Man unterscheidet verschiedene Ausführungen:

  • Onboardsoundchips: direkt auf der Hauptplatine befindlich und daher preisgünstig
  • Soundkarte: Soundchip auf Steckkarte mit weiteren Komponenten zur nachträglichen Erweiterung des Systems
  • USB: externe Sounderweiterungen für Systeme, die nicht über eigene Erweiterungsslots verfügen
  • Firewire: Sounderweiterungen für professionelle Anwendungen

Weblinks

Wikipedia
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