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Sorge (Furcht)
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Eine Sorge ist umgangssprachlich eine mehr oder weniger konkrete Befürchtung, eine milde Angst - meist verwendet im Plural: "Ich mache mir Sorgen, weil..."
Sorgen und Angststörungen
Alltägliche und „normale“ Sorgen (englisch „worries“) sind bei praktisch allen Personen zumindest gelegentlich gegenwärtig. Borkovec et al. (1983) definieren Sorgen als eine Gedanken- und Vorstellungskette, die mit negativen Gefühlen einhergeht. Dabei handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsverschiebung auf Befürchtungen und mögliche negative Folgen. Pathologisch werden die Sorgen empfunden, wenn sie als quälend und unkontrollierbar erlebt werden. Oft sind diese durch Hypervigilanz, Einschränkung der Aufmerksamkeit und unrealistische Sorgen gekennzeichnet. Die betroffene Person fühlt sich ruhelos und unfähig, sich zu entspannen, bis schließlich die quälenden Sorgen im Mittelpunkt stehen und auf andere Situationen übertragen werden (Generalisierung, Generalisierte Angststörung).
Die Sorgen der Deutschen
Bei den Bürgern Deutschlands gibt es nach einer im Jahre 2005 von McKinsey veröffentlichten Studie zunehmend Sorgen und gedrückte Stimmung. Vor allem die Sorge um den Arbeitsplatz (42 Prozent) ist der Hauptauslöser für Zukunftsängste. Lediglich 28 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass man in fünf bis zehn Jahren in Deutschland noch gut leben könne.
Während im Jahre 2003 laut Umfragen noch 65 Prozent der Bürger zufrieden waren, sind es 2005 nur noch 60 Prozent. Dass sich die finanzielle Situation der Bürger in Deutschland verschlechtere, glauben 2005 rund 60 Prozent der Befragten.
Die Umfrage "Perspektive Deutschland" (Schirmherr war Altbundespräsident Richard von Weizsäcker) war die weltweit größte gesellschaftspolitische Online-Umfrage mit einer Teilnehmerzahl von 500.000 Bürgern.
