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Sombor

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Ort Sombor; für die serbische Gemeinde Sombor siehe Sombor (Gemeinde).
Sombor
Сомбор
Wappen Karte
Bild:Sin escudo.svg
Hilfe zu Wappen
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|155px|Sombor auf der Karte von Serbien
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px|Sombor]]
Sombor
Basisdaten
Staat: Serbien
Bezirk: Zapadna Bačka
Gemeinde: Sombor
Koordinaten: Koordinaten: 45° 47′ N, 19° 07′ O45° 47′ N, 19° 07′ O
Höhe: 82 m ü. A.
Einwohner: 60.000 (2007)
Postleitzahl: 25 000
Telefonvorwahl: (+381) 025
Kfz-Kennzeichen: SO
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Sombor (kyrillisch Сомбор, ungarisch Zombor) ist eine Stadt im Bezirk Westliche Bačka in der Vojvodina im äußersten Nordwesten Serbiens, nahe der Grenze zu Ungarn und Kroatien. Sombor hat etwa 60.000 Einwohner (2005), die gleichnamige Gemeinde ca. 100.000 Einwohner.

Geschichte

Die Stadt wurde erstmals 1340 urkundlich erwähnt. Die damals zum ungarischen Reich gehörige Stadt trug zunächst den Namen Czoborszentmihály nach der Familie der Czobors, die damals im Besitz der Stadt war. Die serbische Variante des Namens, Sombor, tauchte erstmals 1543 auf. Im 16. Jh. geriet die Stadt unter osmanische Herrschaft, 1687 kam sie unter habsburgische Herrschaft und war Teil des Kgr. Ungarns.

1717 wurde eine erste orthodoxe Grundschule gegründet. 1722 kam eine römisch-katholische Schule hinzu. 1778 wurde ein Gymnasium eingerichtet, das älteste auf dem Gebiet des heutigen Serbien. 1786 lebten in Sombor 11.420 Einwohner, überwiegend Serben. 1843 waren es 21.086, von denen 56% orthodoxen und 43% katholischen Glaubensbekenntnisses waren. Nach Ende des Ersten Weltkrieges musste Ungarn die Vojvodina an Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (das spätere Jugoslawien) abtreten. Während des Zweiten Weltkrieges annektierte Ungarn das Gebiet 1941, ehe es 1945 wieder zu Jugoslawien kam.

Sehenswürdigkeiten

- Nationaltheater ("Narodno Pozoriste"): Wurde im klassizistischem Stil, mit Beimischungen des Eklektizismus gebaut (1882).

- Stadtmuseum ("Gradski Muzej"): Wurde 1883 gebaut, im Stil des Eklektismus. Beinhaltet archäographische, historische und ethnographischer Sammlungen und auch sehr wertvolle malerische Sammlung sowie eine Bibliothek.

- Stadtbibliothek ("Mala Biblioteka"): 1883 im Stil des Klassizismus/Eklektizismus erbaut.

- Lehrerausbildungsanstalt: 1895 im Stil der Neorenesanse gebaut.

- Schulheim ("Sokolski Dom): Wurde im byzantinischem Stil 1927 gebaut. Wahrzeichen sind die Falken. Heute ist es ein Treff der verschiedenen Sportvereine. Außerdem finden dort verschiedene Veranstaltungen statt(Konzerte, etc.).

- Milan Konjović Gemäldegalerie (Konjoviceva Galerija): Das Gebäude hat im Biedermeierstil Apotheker Emil Gale 1838 erbaut.

- Stadthaus ("Gradska Kuca"): Wurde im Stil des Neuklassizismus gebaut. Seit 1749 befindet sich dort der Stadtmagistrat, Rundfunk Sombor und die Redaktion der Sombor-Zeitung "Somborske Novine").

- Kronic Palast ("Kronic Palata"): Wurde am Anfang des 20sten Jahrhunderts im Stil des Eklektizismus gebaut und gehört zu den schönsten Gebäuden Sombors.

- Türkisches Haus ("Turska Kuca"): Stammt aus dem 17ten Jahrhundert und 1789 wurde dort die erste Poststelle der Stadt Sombor eröffnet.

- Serbischer Lesesaal ("Srpska Citaonica): Wurde 1845 im Stil des Eklektizismus gegründet.

- Kirche des heiligen Stephan ("Crkva svetog Stefana"): Im Stil des Romantismus gebaut und festlich eingeweiht 1902.

- Katholische Kirche der heiligen Dreifaltigkeit ("Katolicka Crkva"): Wurde in 1763 von den Franziskanern im Barockstil gebaut.

- Evangelische Kirche ("Evangelisticka Crkva"): Erbaut 1901.

- Orthodoxe Kirche des heiligen Georgius ("Pravoslavna Crkva svetog Djordja"): Im Stil des Barock und Rokoko, 1761 erbaut.

- Orthodoxe Kirche des heiligen Johannes ("Pravoslavna Crkva svetog Jovana"): Sie wurde auf den Resten der türkischen Moschee 1790 im Stil des Barocks und Rokoko, gebaut.

- Monastir heiliger Stefan ("Manastir svetog arhidjakona Stefana"): Gebaut von 1928 bis 1938.

- Rathaus ("Zupanija"): Wurde 1808 im Stil des Ekletizismus gebaut. Heute befindet sich in ihr der Sitz der Gemeinde Sombor. Das Gebäude ist vom Stadtpark umgeben.

- Stadtgymnasium ("Gimnazija Veljko Petrovic"): Erbaut 1886.

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