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Soltanije
Aus Kefk.
Soltanije (auch: Soltaniyeh) ist eine Stadt in der iranischen Provinz Zandschan, ca. 45 km südöstlich der Provinzhauptstadt Zandschan, im Übergangsgebiet der abflachend gestaffelten, östlichen Ausläufer der Gebirgsketten des Zagros einerseits und des Elburs-Randgebirges andererseits.
Geschichte
Soltanije selbst erlangte kulturelle Bedeutung Anfang des 14. Jahrhunderts mit der Mongolenherrschaft. Aus dieser Zeit (Ilkhanid Dynstie) rührte gar die temporäre Eigenschaft als Hauptstadt des Irans. Heute zählt die Ortschaft Soltanije etwa 5.000 Einwohner und fristet ein beschauliches Dasein. Ältere Dorfteile präsentieren sich in der für den ländlichen Iran typischen Lehmhausbauweise.
Oljaytu Mausoleum
Zwischen 1302–12 entstand das heute noch in Großteilen erhaltene Oljaytu-Mausoleum, das ursprünglich für Ali ibn Abi Talib (Vetter und Schwiegersohn Mohammeds) und dessen Sohn Hossein bestimmt war. Letztlich wurde der Bauherr, Mongolensultan Öljeitu Xodabande, höchstselbst darin begraben.
Das Oljaytu-Mausoleum wurde 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Soltaniyeh – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Koordinaten: 36° 26' N, 48° 47' O
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