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Six-Technik
Aus Kefk.
Die Six-Technik, auch Sixsche Technik, ist eine Sonderform der griechischen Vasenmalerei. Bei dieser Malweise wurden auf den schwarzen Glanzton vor dem Brennen der Gefäße die Figuren in matten Farben – weiß, braun und rot – sowie durch Ritzungen aufgetragen. Diese Technik ist die genaue Umkehrung der schwarzfigurigen Vasenmalerei, unterscheidet sich in der Ausführung dennoch erheblich von der rotfigurigen Vasenmalerei.
Ursprünglich wurde die Sixsche Technik nur bei kleineren Vasen angewendet, gegen Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. führte wahrscheinlich der Töpfer Nikosthenes die Technik in seiner Werkstatt auch für größere Bildträger ein.
Benannt ist diese Technik nach dem niederländischen Archäologen Jan Six.
Literatur
- Jan Six: A rare vase-technique, Journal of Hellenic Studies 30, S. 323-326.
- Beth Cohen: The Colors of Clay: Special Techniques in Athenian Vases, Los Angeles, J. Paul Getty Museum 2006. ISBN 978-0-89236-571-5
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