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Sinuspumpe
Aus Kefk.
Eine Sinuspumpe besteht aus einer wellenförmig gewölbten Scheibe (Rotor; ein im Kreis auf einer Welle angebrachtes Blech in Form einer Sinusschwingung mit zwei Perioden), die sich zwischen zwei festen halbzylinderförmigen Statoren dreht. Auf der Scheibe sitzt zwischen Druck- und Saugstutzen wie ein Kamm ein Schieber (auch Scraper genannt). Der Schieber besitzt hierzu einen Einschnitt zur Aufnahme der Rotorscheibe und gleitet bei Drehung des Rotors auf einem im Pumpengehäuse sitzenden Führungsblech in axialer Richtung hin- und her. Er dichtet die Druck- von der Saugseite ab.
Sinuspumpen sind ideal für die Förderung von Lebensmitteln geeignet. Sie eignen sich zur besonders schonenden, pulsationsarmen Förderung von Flüssigkeiten mit großen, stückigen Anteilen und auch mit scherempfindlichen Inhaltsstoffen.
Funktion
Durch die Wellenform des Rotors entsteht bei jeder Umdrehung zusammen mit den Statoren viermal eine Kammer (abwechselnd zu jedem der Statoren), durch die das Förderprodukt hindurchgeschoben wird. Die „Kammern“ laufen im Pumpengehäuse zwischen den Statoren außen herum zur Druckseite - der Scraper schließt die kurze Verbindung bzw. die Druck- und Saugseite voneinander ab.
Gleichzeitig bewirkt der Scraper durch seine Hin- und Herbewegung wie ein Kolben die Zwangsschmierung der Rotorlager mittels Produkt bzw. deren Spülung beim Reinigen der Pumpe.
Weblinks
Funktionsskizze, siehe pdf bei „Baureihe Ecosine“
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