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Sinon
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Sinon (griech. Σíνων) war in der griechischen Mythologie ein griechischer Held während des trojanischen Krieges. Er war der Sohn des Aisimos und ein Vetter des Odysseus.
Im antiken Konflikt spielte er eine Schlüsselrolle bei der List zur Eroberung Trojas, indem er die Trojaner überzeugte, das Trojanische Pferd der Griechen als Sieges- oder Weihe-Geschenk für Athena anzunehmen. Dies bedeutete schließlich — trotz der Warnungen Laokoons und Kassandras — das Ende der Trojaner und des Krieges. Er war es auch, der noch in der selben Nacht das Signal für die griechische Flotte auslöste, von der Insel Tenedos zurückzukommen.
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Rezeption
- William Shakespeare bezog sich auf Sinon bei einigen Gelegenheiten in seiner Arbeit mit ihm als Symbol des Hochverräters.
Literatur
- Christian Habicht: Pausanias und seine "Beschreibung Griechenlands", München 1985.
Quellen
- Homerica: Sack of Ilium - Greek Epic BC
- Apollodorus: The Library - Greek Mythography C2nd BC
- Hyginus: Fabulae - Latin Mythography C2nd AD
- Quintus Smyrnaeus, Fall of Troy - Greek Epic C4th AD ISBN 0674990226
- Vergil, Aeneis - Latin Epic (II, 79 et suiv.)
Siehe auch
Weblinks
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