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SinnLeffers
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Mit der Fusion von Sinn und Leffers im Januar 1997 wurde die SinnLeffers GmbH zu einem der größten Textilfilialisten Deutschlands. Bundesweit bieten 47 Modehäuser auf einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern Mode für Damen, Herren und Kinder.
Die Hauptverwaltung mit Sitz in Hagen ist der Dienstleister für die Filialen in den Bereichen Einkauf, Marketing, Merchandising, Organisation, Personal, Controlling, Bilanzen und Steuern sowie Lieferantenmanagement.
Geschichte
Die Wurzeln der SinnLeffers GmbH reichen über die Geschichte der beiden Ursprungs-Unternehmen Sinn und Leffers bis ins letzte Jahrhundert zurück.
Die Geschichte des Unternehmens Sinn beginnt mit dem traditionellen Wanderhandel, den Johannes und Friedrich Sinn im frühen 19. Jahrhundert betreiben. Durch die unternehmerischen Aktivitäten von Johannes Sinn und seinen Söhnen werden erste Gehversuche im stationären Einzelhandel unternommen. 1850 wird in Köln eine kleine "Kurzwarenhandlung en detail Gebr. Sinn" eröffnet, der erste Vorläufer der später insgesamt 36 Sinn-Modehäuser. Köln wird darüber hinaus im Laufe der Zeit der Sitz der Hauptverwaltung.
Auch Leffers hat durch die Aktivitäten der Brüder Heinrich und Carl Leffers seinen Ursprung genommen. Sie gründeten mit einem Kapital von 3000 Mark im Jahr 1894 in Delmenhorst ihr erstes Textilkaufhaus. Ihre damals revolutionären Geschäftsideen: Feste Preisauszeichnungen ersetzten das übliche Aushandeln des Preises, der Barverkauf sicherte die Liquidität des Unternehmens, eine Umtauschmöglichkeit brachte Vertrauen. Aus diesen Ansätzen entsteht später die Leffers AG mit insgesamt 10 Modehäusern.
In beiden Unternehmen vollzog sich im Laufe der Geschichte ein Wandel zum Modehaus für die ganze Familie mit Bekleidung und Wäsche für Damen, Herren und Kinder.
Am 1.1.1997 entstand durch die Fusion von Sinn und Leffers eine neue gemeinsame Aktiengesellschaft, die SinnLeffers AG. Bereits davor waren die Unternehmen über den Einkaufs- und Dienstleistungsverbund Westdeutsche Handelsgesellschaft (WHG) partnerschaftlich verbunden. Die WHG wurde 1900 als Einkaufsvereinigung unter wesentlicher Beteiligung der Söhne von Johannes Sinn gegründet. Im Zusammenhang mit der Fusion und der zentral ausgerichteten Unternehmensstruktur hat SinnLeffers den Geschäftsbetrieb der WHG gepachtet. Die WHG betreut zusätzlich auch die übrigen Partner-unternehmen mit ihren Mode- und Textilhäusern.
Anfang 2001 erwarb die KarstadtQuelle AG die Aktienmehrheit der SinnLeffers AG.
Im September 2005 erfolgte der Eigentümerwechsel an die Deutsche Industrie-Holding und HMD Partners.
Im Zuge der Restrukturierung verändern die neuen Gesellschafter im Juli 2006 die Gesellschaftsform. Die bisherige Aktiengesellschaft wird in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt.
Filialen
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