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Jugendmusikbewegung
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Die Jugendmusikbewegung ist ein Teil der Jugendbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts. Sie war bestrebt, auch unter Laien das Musizieren zu fördern, dazu gehörte auch die Pflege traditioneller Volkslieder.
Ausgangspunkt war der "Wandervogel", der um 1900 in Berlin entstand. Große Verbreitung in der Jugendmusikbewegung fand das Liederbuch "Zupfgeigenhansl" sowie ein neues Musikinstrument, die Gitarrenlaute. Daneben erlebten in der Wandervogelbewegung auch alte und teilweise in Vergessenheit geratene Instrumente ein Revival, wie die Waldzither oder die Mandoline.
Die Jugend- wie die Jugendmusikbewegung entstand im städtischen Milieu mit dem Ziel: Stadtflucht, Nähe zur Natur, Ablehnung der Erwachsenenwelt hin zu Unabhängigkeit und Freiheit. Gesucht wurden neuartige Bindungen außerhalb von Familie und Schule.
In den 1920er und 1930er Jahren wurde die Jugendmusikbewegung auch oft als Singbewegung bezeichnet.
