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Silur
Aus Kefk.
| N | Jünger | Jünger |
| P A L Ä O Z O I K U M | Periode Perm | Oberes |
| Mittleres | ||
| Unteres | ||
| Periode Karbon | Pennsylvan. | |
| Mississipp. | ||
| Periode Devon | Oberes | |
| Mittleres | ||
| Unteres | ||
| Periode Silur | Pridoli | |
| Ludlow | ||
| Wenlock | ||
| Llandovery | ||
| Periode Ordovizium | Oberes | |
| Mittleres | ||
| Unteres | ||
| Periode Kambrium | Oberes | |
| Mittleres | ||
| Unteres | ||
| N | Älter | Älter |
Das Silur ist die dritte erdgeschichtliche Periode des Paläozoikums. Der Name stammt von den Silurern, einem keltischen Volksstamm in Südwales. Es dauerte von vor 444 Millionen Jahren (Ende des Ordoviziums) bis zum Beginn des Devons vor 416 Millionen Jahren. Früher wurde es auch Gotlandium genannt, da Gesteinsschichten aus dieser Periode auf der Ostseeinsel Gotland beispielhaft vertreten sind.
Prägend für diese Zeit ist der Kontinent Euramerika (Laurasia). Das Klima auf diesem Kontinent (der bei ca. 30 Grad südlicher Breite lag) war recht warm, so dass es zu verstärkter Riffbildung kam. Der Wasserstand war relativ hoch; das führte auch zur Bildung von Flachmeeren auf den Kontinenten. Die ersten Kiefermäuler (Gnathostomata) kommen auf. Sie lebten mit riesigen, bis zu zwei Meter langen Seeskorpionen im flachen Meer. Die Landpflanzen entwickeln sich weiter und breiteten sich aus. Die ersten Gefäßpflanzen erschienen.
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Alter und Schichten
Sir Roderick Murchison bearbeitete zusammen mit seinem Freund Adam Sedgwick schon in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts die paläozoischen Ablagerungen in Wales. Da Sedgwick die von ihm untersuchten Schichten nach dem alten Namen von Wales (Cambria) Kambrium genannt hatte, tat er es ihm gleich und benannte die jüngeren Schichten, die von ihm beschrieben worden waren, nach einem keltisch-walisischen Volksstamm als Silur. Gemeinsam verfassten die beiden das Werk "On the Silurian and Cambrian Systems, Exhibiting the Order in which the Older Sedimentary Strata Succeed each other in England and Wales" ("Über die silurischen und kambrischen Perioden. Darstellung der Anordnung in der die älteren Sedimentschichten in England und Wales aufeinanderfolgen"), das 1835 erschien. Später wurde von Charles Lapworth für jene Gesteinslagen, über deren Zugehörigkeit zu einer der beiden Schichtfolgen man sich nicht einig werden konnte, der Begriff Ordovizium eingeführt, ebenfalls nach einem antiken walisischen Volksstamm benannt.
Internationale Gliederung
- Pridolium (419 - 416 Millionen Jahre)
- Ludlowium (423 - 419 Millionen Jahre)
- Wenlockium (428 - 423 Millionen Jahre)
- Llandoveryum (444 - 428 Millionen Jahre)
Siehe auch
Literatur
- Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit", C. Bertelsmann, München 1986, ISBN 3-570-01066-X
Weblinks
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