Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Silbersubfluorid
Aus Kefk.
| Strukturformel | ||
|---|---|---|
| Keine Strukturformel vorhanden | ||
| Allgemeines | ||
| Name | Silbersubfluorid | |
| Andere Namen | Disilbermonofluorid, Silber(0/I)-fluorid | |
| Summenformel | Ag2F | |
| CAS-Nummer | 1302-01-8 | |
| Kurzbeschreibung | bronzefarbene bis gelbgrüne Kristalle[1] | |
| Eigenschaften | ||
| Molmasse | 234,735 g·mol−1 | |
| Aggregatzustand | fest | |
| Dichte | 8,57 g/cm3 | |
| Schmelzpunkt | Zersetzung > 100 °C | |
| Siedepunkt | - | |
| Dampfdruck | ? | |
| Löslichkeit |
- | |
| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung | ||
|
| ||
| R- und S-Sätze | R: ? | |
| S: ? | ||
| weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | - | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
Silbersubfluorid Ag2F ist eine bronzefarbener elektrisch leitender Feststoff, in dem Silber formal die Oxidationsstufe +0,5 zukommt.
Inhaltsverzeichnis |
Darstellung und Eigenschaften
Silbersubfluorid kann aus fein verteiltem Silber mit AgF in Fluorwasserstoff (HF) oder durch Elektrolyse von AgF an einer Silberkathode bei geringen Stromdichten hergestellt werden. Ag2F bildet bronzefarbene hexagonale Kristalle, die den elektrischen Strom gut leiten, aber über 100 °C in Ag und AgF zerfallen. Die Bildungsenthalpie ∆Hf beträgt −212 kJ. Die Struktur kann als anti-CdI2-Typ aufgefasst werden, wobei Ag Doppelschichten in einer hexagonal-dichtesten Kugelpackung bildet (Schichtfolge ABAB). In den Oktaederlücken jeder zweiten Schicht befinden sich die F−-Ionen. Die Ag-Ag-Abstände liegen mit 2.996 Å sehr nahe an den Abständen in metallischem Silber (2.89 Å), während die Ag-F-Abstände von 2.814 Å einer ionischen Bindung entsprechen.[2]
Siehe auch
Quellen
- ↑ N. N. Greenwood, A. Earnshaw. Chemie der Elemente. 1. korr. Auflage. VCH, Weinheim, 1990, S. 1516, ISBN 3-527-26169-9.
- ↑ Holleman-Wiberg. Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. De Gruyter, Berlin, New York, 1995, S. 1343-1344, ISBN 3-11-01-2641-9.
Weblinks
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Silbersubfluorid, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
