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Silberacetylid

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Strukturformel
Ag2+[C≡C]2-
Allgemeines
Name Silberacetylid
Andere Namen keine
Summenformel Ag2C
CAS-Nummer 7659-31-6
Kurzbeschreibung leichtexplosive Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 239,76 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Detonationsgeschwindigkeit ca. 4000 m/s
Dichte ? g·cm-3
Schmelzpunkt ? °C
Siedepunkt ? °C
Dampfdruck ? Pa (? °C)
Löslichkeit ?
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard E.svg
E
Explosions-
gefährlich
R- und S-Sätze

R: 1-3
S: 2-18-34-35-41-44-52

MAK nicht festgelegt
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
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Silberacetylid ist ein Initialsprengstoff mit der Summenformel Ag2C2(s).

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften und Gefahren

Weiße, explosive Kristalle - ACHTUNG: HOCHEXPLOSIV!
Silberacetylid gehört zu den Karbiden. Da sich das Carbid-Ion [C≡C]2- formal vom Ethin (Acetylen) ableiten lässt, zählt man es zu einer Untergruppe der Karbide, nämlich zu den Acetyliden.

Verwendung

Durch die Empfindlichkeit und Zersetzlichkeit beim Lagern erfolgt keine technische Anwendung.

Herstellung im Laborversuch

Man leitet etwas Ethin (Acetylen) in ein topsauberes Reagenzglas, das 10 ml ammoniakalische Silbernitratlösung (w(AgNO3) = 1 %) enthält. Es bildet sich zunächst ein weißer Niederschlag, der sich bald grau einfärbt. Außerdem erkennen wir an der Glaswand die Bildung eines Silberspiegels. Der Festkörper wird abfiltriert. Dabei achten wir darauf, dass nicht zuviel Substanz in eine Filtertüte gelangt. Die Substanz spülen wir außerdem in der Mitte der Filtertüte zusammen. Die Tüte nehmen wir nicht auseinander, sondern legen sie gefaltet zum Trocknen in den Abzug. Leitet man das Ethin in mit Salpetersäure angesäuerten Silbernitratlösungen entstehen Produkte als Silbernitrataddukt,die sprengkräftiger aber bedeutend weniger schlagempfindlich sind.Sie explodieren mit hellem Knall und werden nach dem Ausfällen mit Wasser und dann mit Alkohol gewaschen.Sie sind als Vorlesungsversuch bedeutend geeigneter als die Substanz aus Ammoniaklösung!

Literatur

  • Paul Hölemann und Rolf Hasselmann: Die Anreicherung von Phosphor- und Schwefelverunreinigungen in Acetylen-Flaschen. Westdt. Verl. (1959)
  • Paul Hölemann und Rolf Hasselmann: Die Abhängigkeit des Volumens gesättigter Acetylen-Aceton-Lösungen von Temperatur und Konzentration. Westdt. Verl. (1959)
  • Paul Hölemann und Rolf Hasselmann: Bestimmung des Dampfdruckes und der Verdampfungswärme von flüssigem Acetylen. Westdt. Verl. (1959)
  • Paul Hölemann und Rolf Hasselmann: Die Druckabhängigkeit der Zündgrenzen von Acetylen-Sauerstoffgemischen. Westdt. Verl. (1961)
  • Alfred Stettbacher: " Die Schieß-und Sprengstoffe.Leipzig ( 1933)

Weblinks

Wikipedia
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