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Short Time Constant
Aus Kefk.
Short Time Constant ist in einem Radargerät eine Baugruppe zur Unterdrückung von Störsignalen, insbesondere Störungen von Wettererscheinungen. Diese Funktion wird in manchen amerikanischen Publikationen auch Fast Time Constant (FTC) genannt. Die Baugruppe vergleicht die Länge des Echoimpulses mit der Länge des gesendeten Impulses.
Arbeitsweise
Wenn das Radargerät eine Sendeimpulsdauer von z.B. 1 µs hat, dann kann erwartet werden, dass die Echos von Objekten mit geometrisch begrenzter Ausdehnung, also: z.B. von Flugzeugen, ebenfalls etwa 1 µs lang sind. Selbst wenn mehrere Flugzeuge im dichten Verband fliegen, ist die Summe der Längen der Echos dann von mehr als 10 µs eher unwahrscheinlich.
Also kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei Echos von einer mehrfachen Impulsdauer des Sendeimpulses um eine Störung handelt. Diese Störungsart tritt meist auf, wenn starke Regengebiete ein Gebiet diffuser Reflexion erzeugen. Auf dem Sichtgerät würde ein ausgedehnter heller Fleck entstehen, der die Regenwolke darstellt. Flugzeuge innerhalb der Regenwolke würden nicht dargestellt
In dieser STC-Schaltung wird beispielsweise geprüft, ob das Echosignal länger als 4 µs ist. Wenn ja, dann wird auf den Kohärent- Kanal umgeschaltet, welcher mit Hilfe der Dopplerfrequenz die Störung unterdrückt. Flugzeuge innerhalb der Regenwolke werden jetzt also wieder auf dem Sichtgerät dargestellt, da sie sich viel schneller bewegen als die Wolke.
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