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Sexagesimalsystem

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Das Sexagesimalsystem ist ein Zahlensystem mit Basis 60. Es kam von den Babyloniern, die es nachweislich mindestens schon 1750 vor Christus benutzten, nach Europa. Arabische Astronomen benutzten in ihren Sternenkarten und -tabellen die Schreibweise des berühmten griechischen Astronomen Ptolemäus, die auf sexagesimalen Brüchen basierte. Auch frühe europäische Mathematiker wie Fibonacci benutzten solche Brüche, wenn sie nicht mit ganzen Zahlen operieren konnten. Das Sexagesimalsystem wird heute noch verwendet, um Winkel und geographische Längen und Breiten anzugeben. Auch im Bereich der Zeitmessung hat es sich noch erhalten. Eine Stunde hat 60 Minuten und eine Minute 60 Sekunden. Der Grund für die Verwendung des Sexagesimalsystems ist die sehr gute Teilbarkeit. So hat z. B. die Zahl 60 die Teiler 1, 2, 3, 4, 5, 6, 10, 12, 15, 20, 30, und 60. Das erleichtert etwa die Erstellung von Fahrplänen im öffentlichen Nahverkehr.

Ein direkter Verwandter dieses Zahlensystemes ist das Duodezimalsystem mit der Basis 12.

Babylonische Zahlen in Keilschrift
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