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Selbstgefühl
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Das Selbstgefühl bezeichnet das Erleben seiner selbst in der jeweils konkret gegebenen Eigenart, Verlaufsform und Ausgeprägtheit psychophysischer Zustände und Eigenschaften mit den durch sie mitbedingten Leistungs- und Verhaltensresultaten.
Das tätige, handelnde, erlebende Subjekt weiß, erkennt und wertet sich selbst in bezug auf seine Kräfte, Leistungsmöglichkeiten und Grenzen, z.B. in Form des Selbstvertrauens, der Selbstsicherheit, in bezug auf seine soziale Position, seine Bedeutungshaltigkeit und Wertigkeit, die sich z.T. auch als Minderwertigkeitsgefühle oder unkritische Überheblichkeit äußern können.
Auf diese Weise entsteht eine emotional fundierte Gesamthaltung der Persönlichkeit. Selbstgefühle entstehen durch zunehmend bewußte Verarbeitung und Anerkennung normbezogener Wertungen individueller Leistungs- und Verhaltensergebnisse.
Ausgehend von der Einheit zwischen Objektivem und Subjektivem ist das Selbstgefühl notwendig an die Subjekt-Objekt-Distanzierung im Sinne zunehmender Objektivierung des Selbst gebunden. Das Selbstgefühl ist eine wesentliche Teilerscheinung des Selbstbewusstseins der Persönlichkeit im Unterschied von ihrem Gegenstandsbewusstsein.
siehe auch Selbstwerterleben, Erfolgserleben, Selbstbild
